RPG-Guides

Hier findet ihr wichtige Informationen, die ihr lesen solltet, bevor ihr in unserer RPG-Ecke postet.

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Butler
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RPG-Guides

Beitrag von Butler » 12. Apr 2019, 16:47

Willkommen im Sammelthread der Guides rund um RPGs!

Die folgenden Guides werden Euch sicherlich nicht unbekannt sein. Zuvor hatte jeder einen einzelnen Thread in diesem Forum gehabt, doch der Übersichtlichkeit wegen findet ihr sie nun hier in diesem Thread.
Zur schnelleren Navigation klickt einfach auf einen der folgenden Links.

Was ist ein RPG? || RPG Schnelleinstieg
Starthilfe: Mein erster Charakter + Stärken & Schwächen!
Starthilfe: Steckbrieferstellung
Tipps und Tricks für eure RPG-Posts
Wie plane ich ein RPG?
Tipps für Rollenspiele

Viel Spaß beim Lesen
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Mondjäger
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Was ist ein RPG || RPG Schnelleinstieg

Beitrag von Mondjäger » 12. Apr 2019, 16:48

Hallo du (:

In diesem Thema findest du eine Einleitung in das Thema RPG.

Was bedeutet es überhaupt und wie spielt man eigentlich mit?

Außerdem findest du hier eine Hilfestellung für deinen Start in den RPG Bereich.

Bei Fragen oder Unsicherheiten könnt ihr euch an die Apprentices wenden, oder euch in diesem Thread Hilfe suchen c:



Was sind RPGs überhaupt?


In RPGs (Role Play Games, auf deutsch Rollenspiele) 'schlüpfst' du in die Rolle eines Charakters, welchen du dann handeln lassen kannst. Du kannst dir aussuchen, ob dein Charakter frech oder freundlich, mutig oder ängstlich (usw.) ist. Du kannst allerdings immer nur deine/n Charakter/e lenken, und so bestimmt sich auch die Handlung. Meistens gibt es eine Geschichte die ihr bespielt, die sogenannte Story. Sie ist wie der Klappentext eines Buches. Die Story gibt die grobe Richtung vor, um was es in dem RPG geht und worauf es hinaus läuft. Es gibt in diesem Forum sehr viele, verschiedene RPGs. Du kannst dich ja mal umschauen, welches Thema und welche Story dich interessiert.

Wie mache ich bei einem RPG mit?
An dieser Stelle möchte ich erstmal darauf hinweisen, dass jedes RPG in diesem Forum, zusätzlichen zu den Allgemeinen RPG-Regeln, noch jeweils eigene Regeln hat an die man sich halten muss. Diese findet ihr in der entsprechenden Planung des Rollenspiels.

Aber beginnen wir nun erstmal mit unserem großen RPG, das seinen eigenen Bereich hat.
Das Warrior Cats RPG – Legende der Clans hat seinen Bereich hier Die Planung zu diesem RPG, wo ihr euch dann auch mit einem Charakter bewerben könnt, findet ihr genau hier. Die RPG-Leitung wird sich diesen Steckbrief dann anschauen und sagen ob er in Ordnung ist.

Die kleinen RPGs, also jene die keinen eigenen Bereich haben, sondern wo das Play in einem Thread abläuft findet ihr in zwei verschiedenen Bereichen. Die Warriorcats RPGs befinden sich hier wenn ihr nach unten scrollt und die Humanioden RPGs, jene die keinen Zusammenhang zu Warrior Cats haben, findet ihr wenn ihr hier klickt und ebenfalls etwas nach unten schaut. Dann gibt es noch die Tier RPGs - den Bereich dazu findet ihr hier.

In diesen Planungen meldet ihr euch. Von dort aus gelangt ihr über Links in das jeweilige Play, wo es ans Schreiben geht. Ansonsten könnt ihr direkt hier bei den Warriorcats RPGs schauen,hier bei den Allgemeinen RPGs und hier bei den Tier RPGs.

So ihr habt euch jetzt wahrscheinlich die verschiedenen Bereiche angeschaut und euch ein eigenes Bild davon gemacht. Doch warum ihr diesen Thread eigentlich lest ist, weil ihr wissen wollt wie man RPG spielt. Deshalb fangen wir jetzt mal an.




Schnelleinstieg


Zusätzlich zu folgenden Texten gibt es auch noch unsere Starthilfe. Dort findet ihr eine ausfühliche Erklärung dazu, wie man einen Steckbrief richtig ausfüllt. Außerdem gibt es kleine Hilfen zur Namensfindung und eine Stärken und Schwächen Liste an der ihr euch bedienen könnt.

Spoiler für: Teil 1: Wir erschaffen uns einen Charakter
Wenn ihr euch nun für ein RPG entschieden habt, werdet ihr dort eine Steckbriefvorlage finden, die ihr ausfüllen und posten sollt. Benutzt immer die Vorlagen des jeweiligen RPGs. Denn jedes RPG spielt in seiner eigenen Welt und jeder RPG Leiter hat andere Vorstellungen von einem Steckbrief. Aber nun weiter im Text.

Zunächst findet ihr in jedem RPG eine "Was-wird-gebraucht-Liste" in der ihr genau sehen könnt, welche Plätze und Ränge noch frei sind.
Sagt euch einer der freien Plätze zu, könnt ihr euch euren Charakter erschaffen.

Ein Name wäre gut, denn irgendwie muss man euren Charakter ja auch ansprechen, - motzen, -schmachten oder beschimpfen können, oder?
Hierbei solltet ihr einfach eure Fantasie spielen lassen und euch einen Namen ausdenken, der zur Rang und Herkunft eures Charakters passt. Doch achtete darauf das ihr euch dabei an die Regeln des jeweiligen RPGs haltet. Wenn wir zum Beispiel in die Warrior Cats Welt gehen, so gibt es einige RPGs in denen es verboten ist seinen Charakter Kriegernamen zu geben, die mit Stern- beginnen.

Vielleicht habt ihr ja sogar schon ein Aussehen im Kopf? Daran könnt ihr den Namen ebenfalls anlehnen.

Habt ihr den Namen, geht es noch darum eurem Charakter Persönlichkeit und Aussehen zu verleihen.
Wichtig ist dabei vor allem, nicht nur nach eurem Geschmack zu gehen, à la "die rote Katze sieht cool aus, die nehm' ich!", sondern das auszuwählen, was ihr spielen könnt. Zudem kommen noch Kleinigkeiten hinzu wie realistische Fellfarben und so weiter.
Es ist nichts verwerfliches dabei, wenn ein Mann eine Frau spielt, aber es sollte klar sein, dass es als Anfänger vielleicht nicht die einfachste Rolle sein wird, die man spielen kann.

Das Aussehen zu erschaffen ist einfach. Das wichtigste ist, dass ihr dabei realistisch bleibt. Ansonsten habt ihr die komplette kreative Freiheit. Bedenkt nur, dass ihr neben Haar/Fellfarben und den ganzen Äußerlichkeiten auch den Körperbau erwähnen solltet. Als Beispiel: groß, klein, dick, dünn, kräftig, zierlich ...

Kommen wir nun zum Wesen.
Am besten überlegt ihr euch zu Beginn die Eigenschaften eures Charakters. Als Beispiel: freundlich, mutig, witzig, schüchtern, grob, abenteuerlustig, verspielt...

Um eurem Charakter noch mehr Leben einzuhauchen bedenkt dazu ganz simpel:

"Wer ist er, was sind seine grundlegenden Wesenszüge?"
"Was will er erreichen?"
"Wie war seine Kindheit und Jugend?"
"Was liebt er und was verabscheut er?"
"Wie reagiert er in bestimmten Situationen? Beispielsweise in einer Stresssituation, wenn er Angst hat, wenn Gefahr droht, wenn sein Anführer mit ihm spricht, wenn man ihn reizt etc."
"Wie steht er zu bestimmten Dingen? Wie steht er zum Anführer, zum SternenClan, oder zu Streunern und Hauskätzchen usw."

... und alles weitere, was euch einfällt, um euren Charakter realistischer werden zu lassen.


Alles, was euch hilft, dass aus eurer Figur eine Person wird, ist erlaubt.
Denkt über euch selber nach. Ihr hab viele Seiten und verschiedene Eigenschaften - so auch euer Spielecharakter.
Aber ich rate euch, bestimmt an dieser Stelle nicht mehr als seine Grundzüge, denn wenn ihr euren Charakter zum ersten Mal spielt, wird er ein gewisses Eigenleben entwickeln und viele Fragen lösen sich dann von selbst.

Nun habt ihr eine Persönlichkeit. Aber passt er auch zu eurem ausgewählten Rang?

Ist der Charakter eine ruhige Person, etwas schüchtern und überzeugter Pazifist, so wird diese Person weder als Kämpfer noch als Anführer besonders überzeugend wirken.
Um zu entscheiden, ob er passt, orientiert ihr euch am besten an den Büchern, die ein sehr gutes Gespür für Glaubhaftigkeit vermitteln.

Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, so wird es sicherlich ein oder zwei Jungtiere geben, die sich in wilder Todesverachtung in jedes Gefecht stürzen und einen erfahrenen Krieger vertreiben können.
Doch zunächst einmal beschreibt der Begriff "Ausnahme" ja schon, dass diese Exoten keineswegs die Regel sein sollten und auch von der Spielleitung genehmigt werden müssen, außerdem sollte ein solcher Charakter nicht nur sehr gut gespielt werden - was bedeutet der Spieler sollte einige Erfahrung mit Rollenspiel und/oder ein Talent für die spezielle Rolle haben - sondern die besondere Entwicklung des Charakters muss auch in seinem Lebenslauf begründet werden.

Wer nun laut aufstöhnt "Och, dann spiel ich 'nen Normalo, is' doch voll öde!", den kann ich guten Gewissens beruhigen; ist es nicht.
Denn jeder Charakter, so typisch er auch sein mag, ist genauso einzigartig wie jeder Mensch in der realen Welt und hat genauso wie jeder Mensch die eine oder andere Besonderheit, die ihn von den anderen abhebt - vielleicht habt ihr euch die bereits am Anfang mit ausgedacht, vielleicht kommen sie aber auch erst mit der Zeit ins Spiel, wenn ihr euch in euren Charakter eingelebt habt.

So, wenn nun alles passt, haben wir die Person mit Marotten, Ecken und Kanten, den Rang und das Aussehen des Charakters, sowie unsere Wunschabteilung, in der er in Zukunft tätig sein wird - bleiben nur noch wenige Punkte, bis wir uns dem eigentlichen Thema "Rollenspiel" zuwenden können.


Bei der Erstellung des Charakters sind also folgende Punkte wichtig - die Reihenfolge ist hierbei egal. Auch die hier beschriebene Vorgehensweise ist nur ein Weg :
  • •Name
    •Rang
    •Aussehen
    •Charakter
Ihr füllt den Steckbrief aus und nun ist euer Charakter eigentlich fertig. Sobald die Spielleitung ihn angenommen hat, könnt ihr ihn sofort bespielen und euch dann ins Getümmel werfen.

Zum eigentlichen Spiel an sich gibt es keine Anleitung oder Blaupause, es hilft, es einfach zu tun.
Aber für diejenigen, die jetzt immer noch etwas unsicher sind, geht es an dieser Stelle noch etwas weiter.
Spoiler für: Teil 2: Katzen und Helden
Das Problem an RPGs sind, man kann niemandem erklären, was man wann genau tun soll... und das erscheint logisch, weil es erstens Abermillionen von Möglichkeiten gibt, was auf euch und euren Charakter zukommen kann und zweitens jeder Charakter wie jede Katze auch anders auf etwas reagiert.

Na klar, ich habe euch schon gesagt, was RPGs sind, nämlich, dass ihr euch eine fiktive Figur in einer anderen Welt erschafft und diese dann nach den von euch festgelegten Eckdaten so glaubhaft wie möglich darzustellen versucht.
Ihr Versucht aus dieser Figur eine "Katze" (in Warrior Cats im übertragenen Sinne), oder etwas anderes zu machen, von dem man denkt, dass er auch durchaus gut in eins der Bücher passen könnte, oder es sich so verhalten würde.

Als Daumenmaß könnt ihr dabei nehmen, was ihr eurem Charakter selbst bei einer objektiven Betrachtung abnehmt und für realistisch erachtet und was ihr glaubt darstellen zu können. Diese Punkte werden im Allgemeinen auch glaubhaft sein und von euren Mitspielern angenommen werden.
Das gilt im übrigen auch für schräge Kombinationen wie den Kampf fordernden Jungkater oder den pazifistischen Krieger; so untypisch der Charakter auch sein mag, solange seine Persönlichkeit in sich schlüssig ist und mit seinem Lebenslauf zusammenpasst, ist alles in Butter.

Achja, und seid bei der Eigenbeurteilung, ob ihr etwas spielen könnt, nicht zu pessimistisch.
RPGs sind ein komplexes Hobby, aber man muss weder einen Doktor in Rollenspielologie ablegen, noch Jahre der Studien in einer finsteren Bibliothek verbringen.

Man muss es einfach machen! Nur so kann man lernen, wie es funktioniert.

Und das tut ihr am besten auch einfach einmal.
Der Grund, weshalb ich euch ans Herz lege, immer ein wenig Selbstkontrolle zu üben, ist, dass die meisten RPG - Spieler zu Beginn des Hobbys immer den Drang dazu haben, einen Helden zu spielen.
Klar, jeder kennt die Filme, in der sich die Hauptperson durch den tiefsten Dschungel schlägt, vorbei an giftigen Pflanzen, Dornen und sonstigem Gestrüpp, verfolgt von wilden Tieren und letztlich einen riesigen Wasserfall hinab springt. Und natürlich überlebt diese Person dass ohne jegliche Verletzungen und Folgen.
So etwas will man doch auch können!

Nur glaubwürdig ist das ganze nicht, oder?

Dagegen gibt es aber auch Filme, in dem sich die Hauptperson durch den Dschungel kämpft, vielleicht auch einmal krank wird und so ganz einsam vielleicht nicht mehr so mutig ist und glaubt, sie könnte all das nicht schaffen – wo die Hauptperson einfach einmal menschliche Charakterzüge zeigt und so realistisch wie eh und je dar gestellt wird, wie man selbst im echten Leben auch handeln würde.

Schwer zu sagen, welche Hauptperson nun besser ist und welchen Film man mehr mögen würde, oder?

Der Punkt ist: Es mag toll sein, ein unverwundbarer Held zu sein, aber es ist noch viel, viel toller, eine normale Katze/Person zu sein, die auch einfach einmal nicht alles kann. Das macht das ganze viel spannender.

Es mag vorkommen, dass Leute eurem Heldencharakter begegnen, ihr zehn Katzen mit den Zähen auseinandernehmt und anschließend ihr Fell zu einem Hut schneidert und sagt: "Boah, ey, krass!"
Doch sobald sie merken, dass ihr anscheinend auch noch forensische Untersuchungen ohne weiteres meistern könnt, weil ihr einen ewigen Kontakt zum SternenClan habt, der zehnmal so stark, zwanzigmal so intelligent und überhaupt hundertmal besser ist, als jeder "normale" Charakter, werden sie sich abwenden und nicht mehr mit euch spielen wollen.

Begegnen sie aber einem Krieger, einer Katze oder Kater, der mit seinem Team in die Enge getrieben wird und sein Leben aufs Spiel setzt, um seine Leute zu befreien und im letzten Moment von einem Prankenhieb getroffen wird, wenn er die Angreifer heldenhaft zurückgeschlagen hat.
All das alleine, doch nun liegt er ächzend am Boden, fast bewusstlos und versucht mühsam nicht einzuschlafen, während die Heilerin aus seinem Clan alles daran setzt, ihm mit den wenigen Mitteln, die sie zur Verfügung hat, das Leben zu retten.
Sein Puls wird schwächer, seine Lider fallen zu, er haucht noch ein "So... müde..." und verstummt, der Kopf fällt zur Seite und mit einer Mischung aus Wut und Trauer versucht die Heilerin, ihn schreiend und heulend wachzurütteln, als... im letzten Moment das Fauchen und Miauen der anderen Clankatzen zu hören ist und der Feind endgültig das Weite sucht.


"Hey", werdet ihr sagen "Das war auch ziemlich Hollywood, oder?" Und damit habt ihr Recht.
Niemand hat gesagt, dass das Leben im RPG ganz so normal wäre, wie in der Realität, sonst bräuchten wir wohl kein solches Hobby zu betreiben.
Tatsache ist, dass in den meisten fiktiven Welten die Charaktere Personen sind, die im großen und ganzen ein bestimmtes Spezialgebiet haben, ein Leben, eine Persönlichkeit wie jede Katze oder Mensch in unserer Welt, aber dass sie die Tendenz dazu haben, öfter in gefährliche Situationen zu geraten und dementsprechend auch öfter heldenhaft handeln werden.

Solange ihr das verstanden habt und immer ein wenig im Kopf behaltet, dass jeder Mal, aber niemand immer ein Held ist, dann habe ich meinen Auftrag erfüllt.

Und wenn ich einen von euch jemals in einer Situation wie oben begegne und sich die Tränen schon langsam den Weg zu den Augenrändern bahnen wollen, ich mich in die Tischkante kralle und kaum mit ansehen kann, was passieren wird, dann komme ich bei euch vorbei und überreiche euch persönlich das Bundesverdienstkreuz des deutschen RPGs.
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Starthilfe: Mein erster Charakter + Stärken & Schwächen!

Beitrag von Saphirträne » 12. Apr 2019, 16:48

Du hast dich im RPG-Bereich umgesehen und möchtest nun irgendwo mitspielen, weißt aber nicht genau wie. Man sagt dir, du sollst eine Steckbriefvorlage ausfüllen - wie das?

Dieses Thema soll helfen. Du findest hier Hilfe und Erklärungen zum Ausfüllen eines Steckbriefes und zur Namensfindung, falls du noch keinen passenden Namen für deinen Charakter hast. Außerdem gibt es hier auch noch eine Stärken & Schwächen - Liste, an der du dich orientieren kannst.

Aber fangen wir erstmal vorne an.

Spoiler für: 1. Wo finde ich die Steckbriefvorlage?
In jedem RPG ist die Steckbriefvorlage im Startpost der Planung. Das heißt, im ersten Beitrag der RPG-Planung findest du zwischen all den Informationen den Steckbrief den ihr ausfüllen müsst.

Spoiler für: 2. Die Form
Die Form, oder oft auch Formatierung genannt, des Steckbriefes ist wichtig. Es ist übersichtlicher und einfacher zu lesen wenn die Schlagworte fett markiert sind. Das ist eigentlich auch schon alles.

Im Normalfall findest du die Vorlage in einem Code. Das heißt, der Steckbrief ist bereits richtig formatiert und du musst überhaupt nichts machen.
Dazu mal ein Beispiel.

Code: Alles auswählen

[b]Name:[/b]
[b]Alter:[/b]
[b]Rang:[/b]
[b]Clan:[/b]
Die richtige Formatierung ist schon vorhanden, das einzige was du tun musst ist auf "Alles auswählen" zu klicken und das nun blau makierte zu kopieren. Jetzt musst du es nur noch in deinen Beitrag einfügen und ausfüllen. Deine Einträge setzt du hinter das " [/b] ", damit sie nicht ebenfalls fett geschrieben sind.



Wichtig

Steckbriefe werden in Spoilern gepostet.
Manchmal ist dieser bereits in der Vorlage enthalten und ihr habt ihn wie die Formatierung direkt dabei.
Oft ist dem aber auch nicht so, dann müsst ihr hinterher selber einen Spoiler um euren ausgefüllten Steckbrief setzen. Dazu markierst du einfach alles und klickt dann auf die Spoiler-Schaltfläche.
Im besten Fall beschriftest du ihn auch noch. Dazu hinter das " = " die Beschriftung setzen. (Name des Charakters, Geschlecht und euren Usernamen)
Solltest du diese Spoilergeschichte mal vergessen, nicht schlimm. Man wird dich nur dann darum bitten dies nachzuholen (:



Sonderfall

In einigen RPGs sind in der Steckbriefvorlage Hilfstexte zu finden. Hilfetexte sind kleine Anmerkungen zu den Punkten die ihr ausfüllen müsst.
Ein Beispiel:

Code: Alles auswählen

[b]Aussehen (3 Sätze):[/b]
[b]Charakter (5 Sätze):[/b]
[b]Stärken (3 Stärken):[/b]
Das heißt, bei dem Punkt "Aussehen" sollst du 3 Sätze schreiben, beim Charakter 5 Sätze und bei den Stärken solslt du drei nennen.
Wichtig ist, dass du diese Hilfstexte hinterher entfernst. Sie sind lediglich zur Hilfe und zur Orientierung für euch wenn ihr den Steckbrief ausfüllt. Du musst nur aufpassen, dass du die Formatierung nicht entfernst. Das " [/b] " muss stehen bleiben.

Spoiler für: 3. Steckbrieferklärung
In vielen RPGs gibt es bereits eine Steckbrieferklärung, also eine Erklärung zu den einzelnen Punkten. Trotzdem haben wir hier mal einen Standard-Steckbrief, an dem wir dir kurz die einzelnen Punkte erläutern, damit du weißt was du eintragen musst.


Name: Hier steht der Name deines Charakters.
Spielername: Hier steht deinName im Forum, damit man auch weiß wer den Charakter spielt.
Alter: Das Alter deines Charakters, bei Warriorcats-RPGs in Monden angeben.
Clan/Stamm/Gruppe: Je nach dem wie das RPG aufgebaut ist, gibt es verschiedene Gruppen in denen die Charaktere aufgeteilt sind. Bei Warriorcats sind dies die Clans, in anderen RPGs können es Stämme sein, Klassen oder ähnliches. Hier also eintragen zu welcher der vorhandenen Gruppen dein Charakter gehört.
Rang: Welchen Rang belegt dein Charakter?
Aussehen: Das Aussehen beschreibt das Äußere deines Charakters. Hierzu gehört alles, was sich beschreiben lässt und anderen hilft sich den Charakter vorstellen zu können. Sprich Körperbau, Körpergröße, Haut und Haar, Augenfarbe usw.
Charakter: Das Wesen deines Charakters. Was für Eigenschaften hat er? Ist er zickig oder lieb? Wie tickt dein Charakter. Beschreib so viel wie möglich und bleib nich zu oberflächlich.
Stärken: Körperliche Stärken deines Charakters. Was kann er gut? Kann er gut klettern oder ist er besonders schnell?
Schwächen: Körperliche Schwächen deines Charakters. Was kann er nicht so gut? Kann er nicht schwimmen oder ist er besonders schwach?
Familie: Hier gehört die Familie deines Charakters hin. Hast du keine, lass diesen Punkt einfach leer. Du kannst dir aber auch eine Familie suchen indem du Spieler von anderen Charakteren anschreibst und fragst, ob sie vielleicht Verwandtschaft wollen.
Oder du suchst in der Charakterbörse danach.
Besondere Merkmale: Besondere Merkmale sind Dinge, die kein anderer Charakter hat und an denen man deinen schnell erkennen kann. Dazu gehört nicht die besondere Fell- oder Augenfarbe. Zu Merkmalen zählen Narben, Verletzungen und andere Auffälligkeiten wie z.b ein Tattoo.


Natürlich gibt es auch noch andere Punkte oder sie sind anders benannt, aber normalerweise sprechen die Schlagwörter für sich. Ansonsten frag einfach freundlich nach was du eintragen sollst wenn du es nicht weißt (:



Jetzt nur noch deinen fertigen Steckbrief abschicken und in der Planung posten. (:
Ein Leiter des RPGs wird sich deinen Steckbrief anschauen und korrigieren oder annehmen. Bist du angenommen, kannst du starten.




___________


Spoiler für: Hilfe zur Namensfindung
Du hast keine Idee für den Namen deines Charakters?
Hier mal ein paar Wege die vielleicht helfen könnten.


Warriorcats-Namen

Wenn du das Aussehen bereits im Kopf hast, kannst du dir überlegen mit welchen Worten es sich beschreiben lässt. Du kannst den Namen auch auf die Augenfarbe beziehen.
Z.b:
Blau steht für: Wasser, Himmel, Eis...
Schwarz steht für: Dunkel, Nacht, Schatten..

Ebenso kannst du dich einfach mal in deiner Umgebung umsehen. Was siehst du draußen? Blätter, Blumen, Erdbeeren, Wolken, Vögel...
Dies kannst du auch als Vorsilben nutzen.

Variante Nr.3 ist, den Namen an den Charakter anzupassen. Wenn dein Charakter etwas missmutig ist, passt vielleicht die Silbe "Schatten" sehr gut zu ihm oder andere dunkle Wörter. Ist dein Charakter hingegen sehr lieblich und fröhlich, kannst du helle Worte nutzen wie Sonne, Licht oder Blumen.

Letzte Methode wäre, dass du dir überlegst welchem Tier dein Charakter ähnelt. Vielleicht sieht er aus wie ein Löwe oder er ist mutig wie einer. Oder er ist braun wie ein Bär, gepunktet wie ein Leopard oder listig wie ein Fuchs.



Alle anderen Namen


Namen für Menschen oder andere Tiere wie z.b Wölfe oder Drachen sind meist einfacher zu finden. Du kannst Worte die dir zu deinem Charakter einfallen, nach denselben Methoden wie oben beschrieben, einfach in andere Sprachen übersetzen. Z.b Shadow (engl. für Schatten) oder Coràzon (span. für Herz).
Ebenso kannst du im Internet einfach nach Namen suchen die in anderen Ländern üblich sind. Google z.b nach persischen Namen und du bekommst viele Listen mit orientalischen Namen. Oder du suchst nach spanischen Namen oder französischen.
Viele suchen auch nach Namen auf elbisch oder 'indianisch' - da gibt es auch viele sehr schöne Namen.


Alternativ kannst du dir natürlich auch einfach einen Namen aussuchen, der dir gefällt. Er muss nicht zwingend eine Bedeutung haben oder einen Bezug auf euren Charakter (:
Spoiler für: Stärken | Schwächen Liste
Hier findet ihr eine Auflistung aller Stärken und Schwächen. Sollten euch noch welche einfallen, schreibt sie einfach einem Apprentice - der fügt sie dann ein (:
Stärken/Schwächen die kursiv markiert sind, gelten nur wenn diese in dem RPG auch gebraucht werden. Ist es ein RPG in dem nicht gejagt wird, könnt ihr "Jagen" logischerweise nicht nennen.

Natürlich sind die hier genannten Stärken und Schwächen nur Vorschläge und es es nicht gesagt, dass sie überall angenommen werden. Das ist von RPG zu RPG unterschiedlich und den jeweiligen Leitern überlassen welche Stärken und Schwächen sie anerkennen oder nicht.



Für alles verwendbar:


Klettern
Schwimmen
Schnelligkeit
Wendigkeit
Anschleichen
Geschicklichkeit
Springen (hoch / weit)
Ausdauer
Kraft
Die Sinne (Gehör, Nase, Augen)
Spuren lesen
Orientierungssinn
Reflexe
Reaktionsgeschwindigkeit
Tarnen
Sprint
Gleichgewicht|Balance
Körperliche Schwachstellen (Blindheit, alte Verletzungen etc.)
[ ? muss meistens mit den Leitern abgesprochen werden ? ]

Tauchen
Kämpfen
Jagen



Nur Menschen:

Fernkampf (Bogenschießen etc)
Nahkampf ( Schwertkampf etc)
Reiten

Kochen
Nähen
Sportarten (Fußball, Basketball etc)
Handwerkliches Geschick


Nur Warriorcats:


spezifisches Jagen
(Eichhörnchen jagen, Mäuse jagen, fischen, Vögel jagen...)
Liebe || Expecto Patronum! || Akku

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Starthilfe: Steckbrieferstellung

Beitrag von Loewe » 12. Apr 2019, 16:49

Guten Tag lieber RPG-Spieler,
Bild
der erste Schritt, um in einem RPG teilnehmen zu können, ist bekanntlich die Erstellung eines Charakters in Form eines Steckbriefs. Nun ist dies bisweilen nicht ganz einfach und die Anforderungen, gerade für Anfänger, manchmal ziemlich hoch. Da sich in diesem Forum einige Inhaltspunkte durchgesetzt haben, die in jedem Steckbrief zu finden sein sollten, findest du hier eine kleine Zusammenfassung, wie man einen inhaltlich annehmbaren Steckbrief schreibt. ?

Den formellen Aufbau eines Steckbriefes findet du hier.

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Erste Schritte
Die ersten Informationen, die ein Steckbrief beinhalten sollte, sind natürlich der Name, das Geschlecht und das Alter des Charakters. Dies stellt keine Schwierigkeit dar. Weiterhin werden oftmals die Zugehörigkeit/der Clan und der Rang des Charakters abgefragt. Diese Punkte sind ganz einfach zu beantworten, wenn du dir den jeweiligen Startpost des RPGs durchgelesen hast. Dort werden meist alle Fragen zu den Seiten, den Clans und den Rängen erläutert, und wenn du an dieser Stelle Fragen hast, kannst du dich gewiss jederzeit an die Leiter des RPGs wenden.

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Das Aussehen des Charakters
An dieser Stelle werden oftmals wichtige Informationen vergessen. Daher ist im Folgenden eine kleine Liste aufgeführt, welche Informationen beim Punkt Aussehen wichtig sind. Diese sind im Großen und Ganzen universal anwendbar.

Humanoide Charaktere
? Größe
? Körperbau [dick, dünn, trainiert, muskulös, athletisch, breite Schultern, Sixpack, große Füße etc.]
? Gesichtszüge [Nasenform, Mundform, Augenform, Augenbrauenform, Hautfarbe, Bart, Sommersprossen, Hautzustand, Narben]
? Augenfarbe
? Frisur und Haarfarbe
? besondere Merkmale [Narben, Tattoos etc.]
? Kleidungsstil [Kleider oder praktische Kleidung, helle oder dunkle Farben, oder gar grellbunt? Bestimmte Accessoires?]

Tierische Charaktere
? Körperbau [Größe, dick, dünn, kurzer Schweif, lange Ohren, große Pfoten etc.]
? Fellfarbe und Musterungen [Tigerstreifen, Leopardenflecken, Besonderheiten der Markings, wie ein Fleck genau auf der Brust?]
? Augenfarbe
? besondere Merkmale [Narben etc.]

Es ist meistens nicht sonderlich wichtig, beispielsweise das genaue Gewicht, die Schuhgröße oder die Körbchengröße anzugeben. Wichtig ist, dass man sich den Charakter insgesamt vorstellen kann und ein Bild von ihm bekommt. Dafür reicht es aus zu schreiben, dass der Charakter große Füße hat oder sehr schlank ist. Gibt man zum Beispiel das genaue Gewicht eines sehr schlanken Charakters an, kann dies zu Unstimmigkeiten mit der Leitung führen. Daher ist es einfacher, auf exakte Daten zu verzichten. Es ist auch nicht erforderlich, jedes Körperteil des Charakters bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Solange man, wie bereits gesagt, ein Bild des Charakters bekommt, reicht die Beschreibung völlig. Stell dir vor, der Leser kennt deinen Charakter nicht und soll ein möglichst realistisches Bild von ihm bekommen - also beschreibe alles, was dir bei deinem Charakter wichtig und markant erscheint.

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Das Wesen des Charakters
Auch dieser Punkt ist für die meisten Spieler nicht unbedingt einfach. Auch hier muss man anderen Spielern den Charakter vorstellen und ihnen möglichst gut erklären, wie der Charakter so drauf ist. Natürlich kann man nicht das Verhalten in jeder Lebenslage schildern, doch jeder Charakter hat gewisse Grundzüge in seinem Verhalten. Hierbei gibt es fünf Punkte, die man beachten sollte.

?Der erste Eindruck
Der erste Eindruck, den man als Fremder von jemandem bekommt, ist auch in der Realität sehr wichtig, deshalb: Wenn man euren Charakter auf der Straße trifft, würde man ihm eher ausweichen, oder ihn ansprechen? Wirkt er sofort sympathisch, oder eher wie (die vermenschlichte Version von) Grumpy Cat?

?Soziale Interaktion
Ist er ein eher verschlossener Charakter, oder findet er schnell Freunde? Geht er offen mit seinen Mitmenschen um, oder ist es ein Wunder, wenn er mal mehr als drei Sätze mit jemand anderem wechselt? Wie verhält er sich seinen Freunden gegenüber? Und Vorgesetzten? Fühlt er sich eher in Gruppen, oder allein wohl?

?Verhalten gegenüber Höherrangigen/Fremden
Ist er misstrauisch oder offen gegenüber Fremden? Und mehr der Rebell oder unscheinbar und brav?
Ist er jemand, der gut und schnell mit jedem ins Gespräch kommt, und selbstverständlich für UNICEF in der Berliner Innenstadt Leute anquatschen kann? Oder ist er eher wie ein Staubsaugervertreter, den man am besten so schnell wie möglich wieder los wird? Merkt man ihm Nervosität an, oder ist er ganz entspannt?Schert er sich um die Probleme Fremder, oder geht er an Bettlern in der Innenstadt ohne einen Gedanken vorbei?

?Gesellschaftliche Normen
Wie wichtig ist es ihm, dass man ihn für ehrlich und zuverlässig hält? Wie sehr interessiert ihn die Meinung anderer - sowohl Fremder, als auch die Meinungen seiner Freunde?

?Persönliche Werte
Was sind Prioritäten in seinem Leben? Ist es ihm wichtig, immer für seine Freunde da zu sein? Oder geht er über Leichen, um die eigenen Ziele zu verfolgen? Ist er ein Realist, oder ein Idealist? Dreht er sich die Welt, wie er will, oder gibt er sich auf, um seine Pflichten zu erfüllen?

[Vielen Dank an Kratos für diese Fünf-Punkte-Liste]

Weiterhin ist zu beachten, dass du anderen Spielern nicht so extrem vorschreibst, wie sie deinen Charakter zu finden haben. Natürlich darf dein Charakter attraktiv sein oder „oftmals“ freundlich und offen wirken. Verzichte aber auch Formulierungen wie „Einfach jeder findet Otto nett“ oder „Es gibt niemanden, der Otto nicht sexy findet“. Es muss immer genug Spielraum für andere Spieler geben, damit sich deren Charaktere ein ganz eigenes Bild deines Charakters machen können. Otto mag zwar hübsch und nett sein, aber deswegen muss er ja nicht von jedem gemocht werden. Und Otto ist gewiss nicht Jedermanns Typ.

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Stärken und Schwächen
In manchen Steckbriefen ist es gefordert, die Stärken und Schwächen des Charakters zu erläutern. Eine Liste mit Stärken und Schwächen findest du ebenfalls hier. Achte darauf, dass du nicht den Supercharakter schlechthin erstellst, denn niemand ist gut in allem. Erschaffe ein Gleichgewicht zwischen Stärken und Schwächen und gestalte deinen Charakter somit realistisch.

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Die Vorgeschichte
Ebenfalls wird in manchen Steckbriefen eine Vorgeschichte gefordert oder kann optional hinzugefügt werden. An dieser Stelle solltest du nicht in Prosaform schreiben, sondern eine Art Sachtext verfassen. Dies bedeutet, dass so etwas wie „Beispielpfote wurde in einer eiskalten, stürmischen Nacht geboren. Es fror entsetzlich und war froh, dass nach ihm noch drei Geschwister geboren wurden, an denen er sich wärmen konnte“ nicht gewünscht ist. Es reicht zu erwähnen, dass Beispielpfote im Schattenclan geboren wurde und drei jüngere Geschwister hat.
Auch ist es nicht wichtig, jeden Lebenstag des Charakters zu beschreiben. Wichtig sind lediglich besondere Ereignisse im Leben des Charakters in Form eines kurzen Infotextes oder spiegelstrichartig.

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Zusammenfassend bleibt nur noch zu sagen, dass dein Steckbrief keineswegs zehn Seiten füllen muss. Länge bedeutet nicht sofort, dass der Steckbrief super ist und auch kurze Steckbriefe sind nicht schlecht. Hauptsache ist, dass die anderen Spieler am Ende des Steckbriefes ein Bild von deinem Charakter haben und sich diesen so gut wie möglich vorstellen können. Ob du das nun mit einer Seite schaffst oder auch fünf spielt absolut keine Rolle. Manche Charaktere sind aufwendiger als andere - der Punk mit den dreifarbigen Haaren und den zehn Piercings und Tattoos wird einen längeren Steckbrief haben als das graue Mäuschen von nebenan.
Beachtest du aber die oben genannten Punkte, kann in der Steckbrieferstellung nichts mehr schiefgehen. Zum Schuss wäre es noch ratsam, den Steckbrief noch einmal zu lesen und Tippfehler/vergessene Worte/Satzdreher auszubessern. Und damit dürfte absolut nichts mehr schiefgehen! ?

Hoffentlich hat dir dieser Guide gefallen und weitergeholfen!

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Tipps und Tricks für eure RPG-Posts

Beitrag von Schattenkralle » 12. Apr 2019, 16:49

Hallo liebe RPG-Spieler!

Dieser Thread soll euch als Hilfe für das Schreiben eurer RPG-Posts dienen. Für alle, die vielleicht erst frisch dazu gekommen sind, aber auch für jene, die einfach noch ein bisschen an ihrer Schreibtechnik feilen wollen :)
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Ein RPG-Spieler hat einen eurer Charaktere angesprochen. Die folgenden Punkte sollen euch dabei helfen, das Beste aus eurer Antwort herauszuholen.

1. Was hat dein Playpartner geschrieben?
Lese den Post deines Playpartners als erstes ganz genau durch. Welche Regungen zeigt der Charakter in seinem Gesicht? Wirkt er fröhlich? Verängstigt? Gelangweilt? Schon das sind Dinge, auf die du in deinem Post eingehen kannst und die ihn deutlich persönlicher machen.

2. Gefühle und Gedanken
Jeder von uns denkt den lieben, langen Tag an alle möglichen Dinge. Selbstverständlich tut das dein Charakter auch. Vielleicht sieht er ein herabfallendes Blatt und wünscht sich den Sommer zurück? Oder der Gedanke an den kommenden Winter gefällt ihm, weil er im Jahr zuvor besonders viel Spaß mit Freunden im Schnee hatte? Bei der Beschreibung der Gedanken deines Charakters sind dir kaum Grenzen gesetzt. Es sollte nur realistisch sein. Nicht, dass dein Charakter auf einmal die Gedanken seines Gegenübers lesen kann.

3. Ausführlichkeit
Stell dir vor, dein Charakter wird im Play von einem anderen Charakter auf einen Ausflug eingeladen. Sei es nun zur Jagd in einem Warrior Cats RPG oder aber zu Freunden/Verwandten in einem allgemeinen RPG. Auch hier kann nur wiederholt werden: Gedanken! Ist dein Charakter gern unter anderen Menschen/Katzen? Genießt er Gesellschaft oder ist er eher ein Einzelgänger? Diese Gedanken darf dein Charakter dann natürlich auch aussprechen. So ist es leicht, viel mehr aus einer Antwort herauszuholen, abgesehen von einem schlichten 'Ja' oder 'Nein'.
Beispiel für eine positive Reaktion: "Ich dachte schon, ich komme heute gar nicht mehr raus! Das ist eine ganz tolle Idee, ich begleite dich gern und kann es kaum erwarten, mir ein bisschen die Füße zu vertreten."
Beispiel für eine negative Reaktion: "Ach nein, ich bin froh, dass ich hier liegen kann und mich gerade nicht bewegen muss.. Frag doch xy, der hat sicherlich Lust, dich zu begleiten."

4. Umgebungsbeschreibung
Stell dir vor, nicht dein Charakter würde in diesem Augenblick durch den Wald oder durch die Stadt laufen, sondern du selbst. Was siehst du, wenn du nach links schaust? Was befindet sich zu deiner rechten? Schau doch mal in den Himmel. Scheint die Sonne stark und nimmt dir die Sicht? Oder findest du eine dicke Wolkendecke über dir und fragst dich, ob es wohl bald regnen wird? Kannst du andere Charaktere sehen, denen du ein kleines Lächeln zu werfen kannst? Vielleicht gesellen sie sich ja sogar zu dir! Du kannst den Blicken der anderen natürlich auch ausweichen und deine Augen auf den Boden richten. Läufst du über Rasen, der dir einen angenehmen Gang beschert? Oder sind dort vielleicht viele kleine Steinchen, sodass du aufpassen musst, um nicht zu stolpern? Hörst du Vögel zwitschern? Kannst du die Blumen riechen, die dort vorn wachsen? Umgebungsbeschreibungen verleihen deinem Post etwas Echtes. Es wird dem Leser viel leichter fallen, in deinem Post zu versinken, wie in einem Buch.

5. Bewegungen
Sicherlich wird dein Charakter nicht ununterbrochen unbeweglich an einer Stelle sitzen oder stehen. Vielleicht zittert er vor Aufregung? Oder er kratzt sich, weil ihn an einer Stelle ein Haar oder ein Käfer kitzelt? Ein Kopfschütteln, ein Nicken oder auch sonstige Gesten können immer super bei einem Gespräch eingebracht werden. Bei Katzencharakteren könnte das dann ein Zucken der Schnurrhaare, der Ohren oder des Schweifs sein.

6. Korrekturlesen!
Ein wirklich wichtiger Punkt. Es kann immer mal passieren, dass ihr während des Schreibens an irgendetwas anderes denkt und sich so ein Wort einschleicht, dass ihr vielleicht gar nicht schreiben wolltet. Auch sonstige Vertipper oder Buchstabendreher, Rechtschreib- oder Grammatikfehler lassen sich leicht durch ein genaues Lesen eures Posts entfernen und machen ihn so für alle anderen User ansehnlicher.

7. Bleibt eurem Charakter treu
Vielleicht befindet sich dein Charakter einmal in einer Situation, in welcher du selbst sofort wüsstest, wie du reagieren würdest. Aber halt stopp, überlege noch einmal genau, was dein RPG-Charakter für Charakterzüge hat und denke darüber nach, wie eben dieser in verschiedenen Situationen reagieren würde. Bestimmt finden sich da einige Unterschiede zu dir selbst.



Zusammenfassung
1. Was hat dein Playpartner geschrieben?
2. Gefühle und Gedanken.
3. Ausführlichkeit
4. Umgebungsbeschreibung
5. Bewegungen
6. Korrektur lesen!
7. Bleibt eurem Charakter treu
Wenn ihr diese Punkte alle in euren nächsten Post miteinbezieht, werdet ihr schnell merken, dass es gar nicht so schwer ist, einen richtig tollen Text zu schreiben, der euren Charakter ganz nebenbei auch noch für andere Spieler ein wenig offenbart und es jedem einfacher macht, sich in dessen Situation hineinzuversetzen.

Freunde und Feinde im Play
Es ist immer wichtig, einen deutlichen Unterschied zu machen zwischen deinen eigenen Freunden hier im Forum und zwischen den Freunden oder auch den Feinden deines Charakters. Nur weil dein Charakter im RPG von einem Charakter eines Users, den du überhaupt nicht leiden kannst, angesprochen wird, bedeutet das nicht, dass dein Charakter direkt sauer oder aggressiv reagieren muss. Bleibe realistisch und trenne zwischen den Charakteren im RPG und den Usern im Forum.
__________________________________

Abschließend gibt es hier für euch noch eine Liste, in der ihr einige Verben finden werden, mit welchen ihr das ganz normale, häufige 'sagte er, sagte sie' aus eurem Text super ersetzen könnt. Außerdem gibt es auch noch 2 weitere Listen, die euch das gängige 'und dann' beziehungsweise 'gehen' und 'sagen' super ersetzen können :)
Spoiler für: Alternativen zu 'sagen'
bei so ziemlich jedem Wesen:
sprechen
erklären
erläutern
schreien
rufen
brüllen
ereifern ("(...) ereiferte er/sie sich")
grinsen
lachen
kichern
weinen
schluchzen
schniefen
seufzen
stöhnen
zischen
wispern
flüstern
hauchen
korrigieren
verbessern
knurren (auch Menschen können das, natürlich nicht so wie ein Tier, aber mit einem knurrenden Tonfall)

bei Katzen:
miauen
fauchen
schnurren
maunzen
knurren
jaulen

bei Hunden/Wölfen:
bellen
kläffen
knurren
winseln
jaulen
Spoiler für: Alternativen zu "Und dann"
- Anschließend
- Daraufhin
- Danach
- Schließlich
- Nach einer Weile
- Im Anschluss (darauf)
- darauf folgend
- Plötzlich
- Somit
- Nachdem
- Bald darauf
- Endlich
- Nun
- Jetzt
- Im nächsten Augenblick/Moment
Spoiler für: Alternativen zu 'gehen'
- sich bewegen
- sich fortbewegen
- sich begeben
- einen Fuß vor den anderen setzen
- schreiten
- marschieren
- wandeln
- spazieren
- wandern
- schlendern
- bummeln
- stolzieren
- stelzen
- stöckeln
- tänzeln
- trotten
- trippeln
- tappen
- stapfen
- stiefeln
- staksen
- schlurfen
- schleichen
- trödeln
- latschen
- watscheln
- trampeln
- tapsen
- tippeln
- laufen
- hetzen
- rasen
- sprinten
- rennen
Liebe Grüße,
eure Apps
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Winter is coming || it happened one night

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Never could’ve
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They made me who I am
- Linkin Park

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Wie plane ich ein RPG?

Beitrag von Pantherfang » 12. Apr 2019, 16:50

Meine Lieben =3

Um euch das Leben etwas leichter zu machen, findet ihr hier so manche "Tipps".
Einige haben sicherlich schon darüber nachgedacht ein RPG zu eröffnen. Die wichtigsten Fragen sind hier beantwortet und wir hoffen, dass ihr euch viele Anregungen mitnehmen könnt!

Falls dennoch Fragen auftauchen, die hier nicht beantwortet sind, könnt ihr euch an die Apprentice wenden, oder eure Fragen in diesem Thread stellen.



~Vorüberlegungen

Spoiler für: Wie wähle ich das richtige Thema?
Als erstes sollte man sich umschauen, was für RPGs bereits vorhanden sind. Es werden nie zwei RPGs mit genau dem gleichen Thema angenommen.
Man sollte beachten, dass man ein Thema auswählt, das viele RPG-Spieler interessiert - ein Thema welches aktuell beliebt ist oder sehr beliebt war. Außerdem solltet ihr ein Thema auswählen mit dem ihr euch gut auskennt, sonst könnt ihr auf Fragen eurer Spieler möglicherweise nicht eingehen und selbst nicht wirklich gut planen.

Wichtig:Bei der Themenauswahl solltet ihr darauf achten, dass ihr eines wählt, mit dem jeder etwas anfangen kann. Ein Pokémon RPG ist zum Beispiel nur für die reizvoll, die sich damit auskennen und Abläufe, Attacken usw. kennen. Für alle anderen müsste man alles erklären - und erklärt mal über 200 Pokémon.
Das gleiche gilt für RPGs zu Büchern oder Filmen, als Beispiel "Die Tribute von Panem". User, die die Bücher nicht gelesen haben und auch die Filme nicht gesehen haben, werden nicht wissen worum es geht und sich nicht für euer RPG interessieren.
Auch können RPGs manchmal gar nicht zu Stande kommen. Wenn wir nun bei dem Beispiel "Tribute von Panem" bleiben: Das System basiert auf 24 Spielern, von denen am Ende 23 definitiv sterben müssen. Der Spieler kann nicht entscheiden, ob sein Charakter stibrt oder nicht, er muss definitiv sterben, und dass kann als Spielidee für ein RPG nicht umgesetzt werden.

Was ihr machen könnt: Ihr könnt eure RPGs an Filme oder Bücher anlehnen. Aber ihr habt eine eigene Story und schafft euch ein eigenes Universum. Als Beispiel Harry Potter - es spricht nichts gegen eine Zauberschule die Hogwarts heißt mit 4 verschiedenen Häusern und einer verzauberten Decke im Speisesaal. Wichtig ist nur, dass ihr nicht zur Bedingung macht, die Geschichte von Harry Potter und seinen Freunden zu kennen. Lasst Sachen wie die Kammer des Schreckens oder Voldemort weg. Vergesst das Trimagische Tunier und den dreiköpfigen Hund Fluffy. Macht es einfach zu eurer eigenen Geschichte.
Spoiler für: Was gehört in die Übersicht der Planung am Anfang?
Man sollte dort generell eine strenge Gliederung einhalten, welche man sich allerdings selbst zusammenstellen kann, so wie man sie persönlich für sinnvoll hält. Diese sollte man auch nicht großartig ändern, sonst könnte einiges durcheinander kommen. Die wichtigsten Informationen sollten an den Anfang und die unwichtigen eher an das Ende.
Ein grober Überblick der Handlung, darf natürlich nicht fehlen und auch eine Steckbriefvorlage muss im Anfangspost sein. Außerdem die Regeln für das RPG und bestimmte Hinzufügungen, die ihr selbst entscheiden könnte. Beispielsweise Wissenswertes über bestimmte Tiere, die in dem RPG eine große Rolle spielen oder ähnliches.
Außerdem ist es gut für die Übersichtlichkeit des RPGs, wenn im Anfangspost ein Überblick der Charaktere, Spieler und vielleicht auch eine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse steht – diese Zusammenfassungen müssen allerdings regelmäßig aktualisiert werden, denn sonst könnte es bei neuen Spielern zur Verwirrung führen. Das Wetter sollte angegeben sein und der Link zum Play-Thread sollte ebenfalls leicht zu finden sein.
Wenn man weiteres Spezielles einbauen will kann man sich allerdings auch von anderen Planungen zu guten Ideen anregen lassen.
Spoiler für: Wie erstelle ich passende Regeln für mein RPG?
Für erfahrene Spieler sollte dies nicht allzu schwer sein. Man macht sich einfach Gedanken, was in einem RPG schief gehen könnte und was einem an anderen RPGs immer gestört hat. Dann versucht man die Regeln so aufzubauen, dass dies nicht passieren kann.
Neue Spieler haben da größere Probleme. Einerseits könnte man die Zeit in der das RPG auf der Warteliste ist nutzen um sich eben mit den bestehenden RPGs vertrauert zu machen, um sich Inspiration zu holen.
Man kann auch einfach nur die normalen RPG-Regeln nutzen, allerdings kann es dann zu Powerplay etc. kommen.
Es ist sicherlich gut, wenn man sich einfach mal mit erfahrenen Spielern in Verbindung setzt.
Man kann auch die Meinung der Apprentice einholen, was man wohl am besten beachten sollte.



~Weiterführendes



Wie bekomme ich mehr Mitspieler?


Die meisten Spieler reagieren auf ansprechende Titel des RPGs und auf gute und ansprechende Planungen. Also sollte man einen interessanten Titel wählen der dazu anregt sich zumindest die Idee durchzulesen. Das Musterbild der Qualität der Planung ist normalerweise der Anfangspost, daher sollte man sich bei dem viel Mühe geben. Vielleicht noch einen kleinen Text an den Anfang schreiben, und so die Spieler dazu locken, weiter zu lesen.


Was für Rollen kann ich verteilen?


Das ist natürlich von RPG zu RPG unterschiedlich. Bei Warriors-RPGs ist das sicher nicht allzu schwer, schließlich gibt es da schon viele zu besetzende Ränge, die meisten sind auch in den Büchern vorzufinden.
Aber was wenn alles besetzt und immer noch Mitspielen-Ansturm herrscht? Man könnte beispielsweise Rollen an andere Gegner verteilen. Streuner, Hunde und die Leser der zweiten Staffel könnten sich auch freuen, wenn es vielleicht Bekanntschaften zwischen Clan und Stämme gibt. Neue, noch nie vorgekommene Rollen, kann man sich natürlich auch selbst ausdenken, um dem ganzen noch mehr Spannung zu geben.
Oder wie wäre es, wenn man zwei oder drei Rollen an SternenClan-Katzen verteilt, die dann regelmäßig die Heiler und Anführer in den Träumen besuchen usw.
Bei Allgemeinen RPGs ist das schon etwas schwerer. Man muss sich erst mal ganz genau klar werden in welchem Bereich man Rollen verteilt. Wenn ein RPG in einer Fantasiewelt spielt sollten beispielsweise nicht zu viele Menschen dabei sein usw.
In gewissem Maße gehört auch ein wenig Fantasie dazu, sich gute Rollen einfallen zu lassen. Wenn man da etwas unsicher kann man ja auch einfach mal die Mitspieler bitten, dass sie sich vielleicht ein wenig Gedanken machen. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass es Rollen sind, die viele Spieler interessieren. Da kann man sich je nach Bereich auch mal schlau machen, was es damals so gab.


Wie bewahre ich ein gutes Gleichgewicht bei der Rollenverteilung?


Das Problem gibt es oft, dass ein Clan (nur als Beispiel) übermäßig aktiv ist und der Andere im Gegensatz dazu kaum bespielt wird.
Dagegen kann man am besten bei der anfänglichen Planung vorbeugen. Man sollte nur eine bestimmte Anzahl pro Rudel/Clan/Rang/Gruppe/... annehmen. Außerdem sollte man ein Auge darauf haben, dass wirklich in jedem Clan/... einige generell aktive Spieler sind.
Außerdem sollte man von Anfang an alle Clans/... so interessant beschreiben, dass sich die Spieler vielleicht auch automatisch halbwegs gleichmäßig verteilen. Sollte es mitten im Play in einem Clan zu Inaktivität kommen kann man auch bestimmte Änderungen an der Story vornehmen. Beispielsweise können sich durch einen Kampf oder Ähnliches zwei Clans/... zusammenschließen.
Im Ernstfall kann man auch einige aktive Spieler fragen, ob sie so nett wären, einen ihrer Charaktere in einen anderen Clan/ … umzusiedeln, allerdings darf man nicht immer ein 'Ja' erwarten!


Wie bringe ich Spannung in mein RPG?


Man sollte nicht einfach so einen Kampf oder Streit starten, nur damit Spannung entsteht. Sowas geht schnell nach hinten los. Am besten man spricht mit den Spieler ab, was in der Story getan wird. Möglicherweise hat ein anderer Spieler ja eine gute Idee.
Man könnte auch einem Spieler einfach einmal die Aufgabe geben, eine Nachricht zu überbringen, eine Versammlung im Namen einer wichtigen Rolle einzuberufen oder einfach einmal eine kleine Aufgabe, die nichts mit der eigentlichen Story zu tun hat, aber auch mal Abwechslung hinein bringt. Denn das allein bringt Abwechslung und demnach auch Spannung.
Wenn ein RPG allerdings schon seit langem nicht mehr spannend ist, sollte man nicht krampfhaft versuchen es wieder aufzubauen, sondern nach einigen gescheiterten Versuchen lieber Platz für ein anderes RPG machen.
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Tipps für Rollenspiele

Beitrag von Akani » 12. Apr 2019, 16:50

Hallo liebe RPG Spieler (=

Hier findet ihr ein paar nützliche Tipps, um im RPG auf dem Laufenden zu bleiben. Zudem eine Hilfe, um eure Post anspruchsvoller und interessanter zu gestallten.
Außerdem ein paar Tipps zum Verhalten im RPG Bereich :3

Spoiler für: 1. Tipp: Auf dem Laufenden bleiben
In einem RPG ist auf dem neuesten Stand zu sein das A und O. Meistens gibt es im Startpost des Plays einige allgemeine Angaben. Tageszeit, Wetter, Handlung usw. Diese solltet ihr euch am besten mehrmals, vor allem aber auch Spieler von Alphatieren und anderen tragenden Rollen, durch lesen, damit ihr nichts wichtiges überseht. Auch solltet ihr die Planung am Tag einmal überfliegen und wichtige Hinweise im Play - Thread beachten.
Ebenso solltet ihr Posts von Leitern, Anführern, aktiv zu verfolgen sollte zur Vorbereitung auf einen Post gehören.
Es hilft auch, sich einige RPG Beiträge von anderen Spielern durchzulesen um ungefähr zu erfahren um was es gerade geht. Ihr könnt auch die Suche benutzen und dort zum Beispiel nach eurem Clan suchen. Dann seht ihr alle Posts, die in letzter Zeit in eurem Clan geschrieben wurden und könnt dann gut nachschauen was in eurem Clan passiert ist.
Ebenso könnt ihr euren Charakter suchen, dann erfahrt ihr am schnellsten ob euch jemand angesprochen hat.

Als letzte Hilfe kann man in der Planung nach einer Zusammenfassung fragen - aber versucht bitte euch vorher selber zu helfen. Es ist nicht gerne gesehen wenn man nur 3 Tage abwesend war und nach einer Zusammenfassung fragt nur weil man zu faul ist sich 10 Posts durchzulesen. Das gehört nun mal zum RPG spielen dazu - lesen.
Spoiler für: 2. Tipp: Lange und gut beschriebene RPG Beiträge
Es gibt einen guten Guide von Random, in dem sie sehr ausführlich aufführt, wie man seinen Beitrag verlängern kann. Diesen Guide findet ihr hier: Tipps für einen guten und langen RPG Post
Ansonsten wird das hier auch noch etwas kürzer erklärt: Wenn ihr lange RPG Beiträge schreiben wollt, ist dieser Tipp genau das Richtige für euch. Immerhin haben wir hier im Forum eine Regel die besagt, dass jeder erste Post mindestens zehn Zeilen lang sein muss, jeder weitere Post sieben Zeilen betragen muss. Das bedeutet, wenn ihr einen Post verfasst, in dem ihr gleichzeitig drei verschiedene Charaktere auflistet, muss der oberste mindestens 10 Zeilen, die weiteren nur noch 7 oder mehr Zeilen haben. Lest euch, wie in Tipp 1 bereits gesagt wurde, gut die Posts über euch durch, damit ihr wisst, was ab geht. Beschreibt die Umgebung, das Wetter, Gedanken, Gefühle, Taten und Dialoge. Wenn im Startpost der Planung steht: Sommer, Nachmittag, Sonnenschein beschreibt ihr zum Beispiel das euer RPG Charakter auf dem warmen Boden liegt, sich sonnt und die Wärme genießt.
Noch etwas wichtiges: Achtet auf eure Rechtschreibung und schreibt nicht alles klein! Wenn ihr diese Dinge genau beschreibt, dann können eure Beiträge schon sehr lang werden.

Spoiler für: Heldenhafte Familiengeschichten
Natürlich will man mit seinem Charakter viel erleben und vor allem spannendes. Allerdings sollte man beachten nicht unbedingt einen Nachfahren einer berühmten Persönlichkeit zu erstellen. Sei es Feuersterns Ur-Ur-Enkel oder der Enkel von Arthur. Ihr habt meist weder das Wissen, noch die Glaubhaftigkeit, mit der ihr eine solche Rolle bespielen könntet.
Besser wäre es, wenn ihr einen Nachfahren eines Nebencharakters nehmt. Bei diesem hat man mehr Möglichkeiten und einen größeren Freiraum um seine Geschichte zu gestalten.

Oder ihr spielt einen Charakter namens "Müller" oder "Mayer" und sorgt selbst dafür, dass dieser Mann oder diese Frau zur lebenden Legende wird. Es kommt in den Rollenspielkreisen oft vor, dass man über lange gespielte - oder vielleicht nicht mehr gespielte - Charaktere und ihre großen Taten tratscht und in Erinnerungen schwelgt.
Jeder Charakter ist ein wenig ein Held und manche werden zu echten, glaubhaften Berühmtheiten, deren Namen und Geschichten bald von erstaunlich vielen Spielern gekannt und erzählt werden, ohne dass sie "Feuerherz2" oder "Arthur" heißen müssen.
Spoiler für: Alleskönner
Es kommt immer noch häufig vor, dass ein Charakter während des Plays plötzlich zu Superman wird und neben Kämpfen, Schwimmen, Klettern und Anschleichen auch noch super Jagen und Springen kann.

Vermeidet Charaktere, die einfach zu viel zu gut können. Oder auch ganz besonders Charaktere, deren Talente nicht der Vorgeschichte oder den Merkmalen eines Clans, einer Gruppe oder eines Ranges entsprechen, sondern die einfach so erstellt wurden, um möglichst viele Vorteile und Fähigkeiten zu haben.
Das macht keinen Spaß und ist für andere Spieler langweilig. Wer will schon etwas mit jemandem zu tun haben der überhaupt keine Schwächen hat? Keine Ecken und Kanten die ihn ausmachen und einzigartig machen?

Ihr spielt in einer Umgebung und seid gut auf ein oder zwei Gebieten und so ist das auch mit allen anderen. Und auch nur so werden immer Leute mit euch spielen wollen, oder müssen. Zudem ist es nicht lustig, wenn man keine Ahnung hat, wo die Stärken und Schwächen des anderen liegen. Besonders, wenn man genau auf solche reagieren muss.

Natürlich leben Charaktere von Widersprüchen.
Ich zum Beispiel spiele einen Charakter, der zwar Heiler ist und seine Tätigkeit auch gut ausüben kann, allerdings so lange Kampfsport betrieben hat, dass er eine ernsthafte Bedrohung darstellt.
Das heißt jedoch nicht, dass er gut zuschlagen, taktisch planen, den Feind einschätzen und obendrein noch Personenschutz bieten kann.
Wenn jemand ihn im Nahkampf angreift, profitiert er von einem Hobby, welches er sehr gut beherrscht und welches ihm durch Zufall auch einige Vorteile im Spiel einbringt, die sonst eher Krieger haben.

Spielt Charaktere und keine Ideale, ein wenig Klischee, aber nicht zu einseitig!
Spoiler für: Form und Protokolle
In den verschiedenen RPG’s wird eine Story verfolgt, in denen es Ränge, Positionen und Verhaltensregeln gibt.
Vorgesetzte werden mit Respekt behandelt und man muss ihren Befehlen Folge leisten, auch wenn sie einem nicht in den Kram passen und man selbst denkt, eine bessere Antwort gefunden zu haben.
Spielt das so! Ausnahmen wird es geben, doch diese werden in der Regel vorher besprochen.
Dazu gehört, dass sich Ranggleiche ebenso höflich und ein wenig gestelzt miteinander unterhalten und man dadurch natürlich ein wenig in der individuellen Handlungsfreiheit eingeschränkt wird.
Doch es macht Spaß, das zu spielen und das ist als Untergebener genauso der Fall, wie als Vorgesetzter.

Ausnahmen bilden die Jungtiere, Kinder, Paare und Freundschaften, die sich zum Beispiel in extremen Situationen gebildet haben. Es hängt von den jeweiligen Personen und den Vorgehensweisen in den einzelnen Gruppen ab, ob sich Freunde auch im Dienst und in Anwesenheit des Anführers duzen oder das doch lieber auf die Zeit nach dem Dienst verschieben, um die Professionalität zu wahren.
Doch trotzdem unterliegen sie auch dem Rangsystem und müssen gegebenenfalls einander gehorchen - nur wird der Freund dem anderen am Abend ordentlich die Meinung geigen, wieso dieser ihm einen solch schwachsinnigen Befehl gegeben hat.
Das wird man dem nicht besser bekannten Anführer doch etwas höflicher und nach der Bitte, frei sprechen zu dürfen, formulieren.
Ein Beispiel hierfür aus den WarriorCats Büchern: Graustreif ist der beste Freund von Feuerstern, hat allerdings immer Feuerstern Folge geleistet, wenn er einen Befehl aussprach. Am Abend, allein in der Anführer höhle, duzen sie sich dennoch und sprechen frei, auch wenn das Thema nicht so angenehm ist.

Befehl und Gehorsam


Bekommt ihr einen Befehl von einem Ranghöheren, so führt ihr ihn aus, Punkt.
Ausnahmen gibt es dabei nur, wenn ihr einen Grund habt diesen Befehl zu verweigern, weil ihr beispielsweise einen besseren Vorschlag habt, gerade noch einen Befehl von einem Ranghöheren oder direktem Vorgesetzten ausführt, oder ähnliches.
Feinheiten zu der Befehlskette würden an dieser Stelle zu weit führen.

Verstoßt ihr gegen einen Befehl, führt ihr ihn falsch oder unzureichend aus oder widersetzt ihr euch einem Befehl ohne triftigen Grund, so habt ihr im RPG die Konsequenzen dafür zu tragen und verlasst nicht einfach das Rollenspiel. In einem RPG muss man damit leben, dass ungehorsam bestraft wird. Wenn das nicht so wäre, dann würde das Spiel keinen Spaß machen.

Dazu sei etwas für die jeweils höherrangigen Spieler angemerkt: Nutzt diesen Umstand nicht aus, wenn ihr Rollenspieler sein wollt. Befehle müssen immer einen Sinn haben, vor allem, wenn sie Leib und Leben des Untergebenen einer Gefahr aussetzen.
Natürlich gibt es auch hier die hohe Kunst des Rollenspiels; nämlich Befehle ungerechtfertigter Weise zu geben, oder Befehle zu verweigern, entweder, weil euer Charakter einen anderen nicht mag und ihn testen will, er nicht weiß, dass er gegen die Vorschriften verstößt oder weil es ihm im Moment aus individuellen Gründen herzlich egal ist.
Spoiler für: Wilde RPG to non-RPG Wechsel
In einem Moment noch schlendern Obsidiankralle und Sonnentau nebeneinander den Waldweg entlang und informieren einander über die neuesten Entwicklungen der Clanhierarchie. Im nächsten Moment allerdings tauschen sich Spieler Peter und Spieler Paul über die aktuellen Bundesligaergebnisse und denkwürdige Ergebnisse bei der letzten Runde Counter-Strike aus.
Vor allem, wenn dabei der gesamte Rest des Clans aus dem Rollenspielkonzept gebracht wird und nach und nach auch aus dem Spiel, das heißt „out of topic (OOT)“ oder „out of character (OOC)“ gezogen wird.
Auch Nachfragen zum Spiel gehören dazu.

Wenn ihr so etwas über das Kommunikationssystem laufen lassen wollt oder müsst, so tut dies bitte per Chat in einem gesonderten Channel, am besten jedoch in der Planung oder – falls es wirklich nur eine Anmerkung ist – in Klammern und/oder in einer anderen Farbe über dem eigentlichen RPG Post, damit es für alle als OOC erkennbar ist.

Sollten andere RPG-Spieler einmal neben euch ins OOC verfallen, könnt ihr Sie mit einem leichten Fingerzeig im Spiel wieder zurückholen und sie beispielsweise fragen, was denn bitte ein „Headshot“ oder ein „Kill“ sei und ob die Katze vielleicht einen Schlag auf den Kopf bekommen hat.
Springen diese Spieler jedoch nicht sofort drauf an, ignoriert sie, oder weist sie im Fall der Fälle so knapp und deutlich wie nötig darauf hin, dass sie die anderen (und sollte das auch nur euch betreffen) beim Rollenspiel stören. Ihr könntet solche Beiträge natürlich auch melden und dann werden sie von den Moderatoren des Rollenspielbereichs, den Apprentice, gelöscht.
Spoiler für: Power Play
Version 1

Ihr, eine Jungkatze oder schon ein Schüler kommt eines frühen Morgens von einem kleinen Ausflug von der Wiese zurück und seht einen fremden Kater vor dem Eingang zu eurem Clanrevier. Er ist auch umgeben von 3 Clankatzen. Neugierig schleicht ihr euch näher und beobachtet dann wie dieser fremde Kater mit einem hieb seines Schweifes den ersten Clankrieger zu Boden wirft den zweiten dann mit seinen Krallen den Bauch aufreißt und den Dritten mit bloßen Blick tötet.
Was werden die Spieler dieser drei Krieger nun sagen? "Das ist Unfair!" genau das ist es auch was Powerplay ist. Unfair.
Anstelle dieses einseitigen Kampfes wäre eine Andeutung, dass der fremde Kater seine Krallen ausfährt und einen Buckel macht, viel besser. So können drei Clankrieger reagieren.
Eine direkte Handlung ist meist Power Play. So kann man nicht einfach sagen, dass man Person A am Ohr packt und in ein Zimmer zerrt um sie dort zu fragen was denn heute Morgen los war. Vielmehr sollte man andeuten dass man versucht die Person am Ohr zu packen. Der andere soll entscheiden ob er darauf eingeht oder nicht. Zumal auch er selber die Person ist die den Charakter steuert.
Es kann durchaus sein das sich die beiden Personen schon gut kennen und das abgesprochen haben. Sodass ein klein wenig Powerplay möglich ist.
Aber ansonsten sollte dem anderen immer Möglichkeit gegeben werden zu reagieren.

Version 2

Ihr habt einen Spieler gefunden mit dem ihr gerade eine spannende Szene spielt und könnt kaum den nächsten Post erwarten. Dieser kommt dann auch bald und ihr schreibt sofort zurück. Das geht dann hin und her bis die nächsten drei Seiten des RPG-Threads vollgeschrieben sind. Nur blöd das eigentlich noch eine dritte Person daneben steht, die keine Zeit hatte zum reagieren, weil sie nicht so oft am PC sitzen kann.
In den meisten RPG‘s wurden, um so etwas zu verhindern, Postregeln eingefügt, die die Anzahl eurer Beiträge an einem Tag begrenzen. Es sei an dieser Stelle jedoch trotzdem gesagt dass ihr immer Rücksicht auf die Spieler nehmen solltet die nicht so viel Zeit haben.
Bei Fragen oder Unsicherheiten könnt ihr euch an die Apprentices wenden, oder euch in diesem Thread Hilfe suchen x3

¯\_(ツ)_/¯

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Re: RPG-Guides

Beitrag von Schattenkralle » 4. Mai 2019, 18:04

Bild

Copyright-Regelung im RPG-Bereich

Nach einigen Diskussionen und Unklarheiten zum Thema Copyright haben wir Apprentice beschlossen, einen Guide zu erstellen, der euch allgemein zum Thema Urheberrecht aufklärt und wie und wann ihr es in unserem RPG-Bereich angeben müsst.

???

Was ist »Copyright« überhaupt? Wofür ist es wichtig?

Das Copyright oder Urheberrecht existiert zum Schutz des geistigen Eigentums einer Person. Bei geistigem Eigentum handelt es sich um etwas, das ein Mensch selbst geschaffen hat, z.B. ein Liedtext, ein Foto, ein Zitat und sogar eine Idee oder ein Konzept. Da die Person es kreiert hat, gehört diese Schöpfung ihr. Sie hat die Rechte daran und ist damit der Urheber des Werks.
Wenn im Internet z.B. ein Foto geteilt wird, kann es vorkommen, dass jemand dieses Bild nutzt und es als sein eigenes ausgibt. Das Copyright ist dafür da, dass solch ein Fall nicht eintritt. Jemand, der ein Bild / Text etc. einer anderen Person nutzt, muss angeben, woher er das genutzte geistige Eigentum bezieht.
Dafür wird das Copyrightzeichen (©) verwendet, das den bestehenden Schutz und den Urheber kennzeichnet, wenn eine einfache Angabe ausreicht. In manchen Fällen braucht man aber eine schriftliche Erlaubnis des Urhebers.

~~~

Wann muss eine Angabe des Copyrights im RPG-Bereich erfolgen?

Ein Charakter aus einem Buch, Film etc. ist genauso urheberrechtlich geschützt wie ein anderes geistiges Werk. Deswegen ist es wichtig, dass auch hier Copyright gegeben wird, wenn ihr einen Charakter aus einem Werk playen möchtet.
Meistens ist die Nutzung der Charaktere von den Urhebern nur geduldet. Dies bezieht sich auf Fan Fictions, aber auch auf unsere RPGs und RPG-Charaktere.
Manche Urheber sprechen aber ein Verbot aus, ihre Charaktere in irgendeiner Form zu verwenden. Zu diesen Werken gibt es am Ende des Guides eine Liste mit Büchern / Autoren und Filmen / Drehbuchautoren, von denen ihr keine Charaktere verwenden dürft.

Inspirierte Charaktere sind in allen RPGs erlaubt. Man lässt sich nicht nur bewusst von bekannten inspirieren, sondern auch unterbewusst. Eine Quellenangabe ist jedoch gewünscht, wenn man sich im vollen Bewusstsein von einem bestehenden Charakter inspirieren lässt.

Wenn man einen Charakter (teilweise) kopiert, ist eine Quellenangabe Pflicht, jedoch kann die Leitung solche Charaktere verbieten, wenn sie nur selbst erfundene Charaktere in ihrem RPG haben möchte.

~~~

Wie soll die Quellenangabe aussehen?

Wie genau das Copyright angegeben werden muss ist unterschiedlich, je nachdem, ob euer Charakter aus einem Film, einer Serie oder einem Buch stammt.
Bei einem Buch wird der Autor angegeben, genauso wie bei einem Film, der auf einem Buch basiert. Wenn ihr also Luna Lovegood aus Harry Potter übernehmen möchtet, würde die Angabe folgendermaßen aussehen:
© J.K. Rowling (Harry Potter, Carlsen Verlag)
Bei einem Film, einer Serie oder einem Anime, der nicht auf einem Buch / Manga basiert, muss der Schöpfer des Charakters angegeben werden. Bei Eigennamen ist dies relativ leicht herauszufinden, indem man neben dem Namen des Charakters »Schöpfer« in die Suchleiste eingibt. Bei Scar aus König der Löwen und Neytiri aus Avatar würde dies folgendermaßen aussehen:
© Linda Woolverton, Irene Mecchi, Jonathan Roberts (König der Löwen, Walt Disney)
© James Cameron (Avatar – Aufbruch nach Pandora, 20th Century Fox)
Es kann aber auch sein, dass der / die Schöpfer nicht so leicht zu finden sind wie im obengenannten Beispiel. In diesem Fall reicht die Angabe des Drehbuchautors oder des Regisseurs.

~~~

Welche Charaktere darf man nicht verwenden?

Wie bereits erwähnt, ist die Nutzung bekannter Charaktere von den Autoren nur geduldet, wenn nichts Gegenteiliges gesagt wird. Manche Personen, Firmen oder Autoren äußerten sich jedoch und verboten es, ihre Schöpfung anders zu verwenden. Dazu gehören:
Spoiler für: Autoren
Armstrong, S.L.
Baen, Jim
Bird, Jessica (aka J.R. Ward)
Bishop, Anne
Bradley, Marion Zimmer
Card, Orsen Scott
Elrod, P.N.
Feist, Raymon.
Flewelling, Lynn
Gabaldon, Diana
Goldberg, Lee
Goodkind, Terry
Hamilton, Laurell K
Hobb, Robin (aka Megan Lindholm)
Hogarth, M. C. A.
Kerr, Katherine
Le Guin, Ursula K.
Lee, Sharon
Leicht, Stina
Lisle, Holly
Lumley, Brian
Martin, George R.R.
McCaffrey, Anne
McKiernan, Dennis L.
McKinley, Robin
Morrison, Patricia Kennealy
Radford, Irene
Rice, Anne (aka Anne Rampling, A. N. Roquelaure)
Roberson, Jennifer
Roberts, Nora (aka J.D. Robb)
Silva, David B.
Walton, Jo
Ward, J.R.
Weber, David
Yarbro, Chelsea Quinn
...
Spoiler für: Firmen
Archi Comics
...
Spoiler für: Personen
Adler, René
Adler, Rico
Andric, Srdjan
Aycicek, Levent
Badstuber, Holger
Blancha, David
Blaswich, Janis
Bollmann, Markus
Brosinski, Daniel
Busch, Marcel
Celozzi, Stefano
Cha, Du-Ri
da Costa, Danny
Deelen, Marcel
Demme, Diego
Derdiyok, Eren
Diekmeier, Dennis
Dürholtz, Luca
Engel, Konstantin
Falkenberg, Kim
Flum, Johannes
Garcia, Carlitos Alberto Alves
Garett, David
Glockner, Andreas
Görlitz, Andreas
Götze, Mario
Götze, Fabian
Hahn, Alexander
Hartmann, Manuel
Heidinger, Sebastian
Herrmann, Patrick
Hohs, David
Hölscher, Julius
Höwedes, Benedikt
Ilicevic, Ivo
Jacobs, Moritz
Junglas, Manuel
Kachunga, Elias
Kirch, Oliver
Kroos, Felix
Kroos, Toni
Lehmann, Matthias
Levels, Tobias
Lizius, Patrick
Lomb, Niklas
Mandjeck, Georges
Mladen, Petric
Miranda, Paulo
Naki, Deniz
Nauber, Gerrit
Oczipka, Bastian
Petersch, Oliver
Petric, Mladen
Polanski, Eugen
Porcello, Massimilian
Quaschner, Nils
Reinartz, Stefan
Rensing, Michael
Reus, Marco
Riether, Sascha
Risse, Marcel
Salger, Stephan
Sam, Sidney
Sam, Steve
Santana, Felipe
Sarpei, Hans
Semmler, Christoph
Söder, Robin
Stieber, Zoltán
Stindl, Lars
Sukuta-Pasu, Richard
Träsch, Christian
Tsoumou, Juvhel
Uth, Mark
von der Bracke, Daniel
Wieser, Sandro
Wolf, Raphael
Yabo, Reinhold
Zambrano, Carlos
***
MissChessie
Trailerpark: Sebastian Krug ("Basti"), Tim Weitkamp ("Timi Hendrix"), Lukas Strobel ("Alligatoah"), Steven Matyssek ("Sudden")
...



Credits:
©AStoKo
Bild
Winter is coming || it happened one night

But all the things I couldn’t
understand;
Never could’ve
planned;
They made me who I am
- Linkin Park

Katze by BlueMoon

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