Warrior Cats immer unrealistischer?

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Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Butler » 4. Feb 2019, 12:11

Hallo ihr Lieben :)

Ich wusste leider nicht genau, was ich in die Suche eingeben sollte.. Falls es dieses Thema also schon geben sollte, kann es natürlich gelöscht werden.

Ich lese momentan (erneut) die vierte Staffel Warrior Cats. Daher packe ich hier das ein oder andere auch in Spoiler, da ich ungern etwas vorgreifen möchte. Ich habe vor ca. 2 Jahren mitten in der vierten Staffel abgebrochen, da ich das Interesse verloren hatte, was allerdings schon Mitte der dritten Staffel begann.

Ich mochte ganz einfach die ersten 2 Staffeln lieber. Warum? Das könnt ihr im Spoiler nachlesen.
Spoiler für: 1. + 2. Staffel
Die Katzen waren auf ihre Art und Weise normal (wenn man Kriegerkatzen als normal bezeichnen kann). Es gibt 4 Clans, die immer mal wieder spannende Kämpfe austragen, an ihre Kriegerahnen glauben und "normale" Schwierigkeiten überstehen müssen, wie bspw. eine Hundemeute, einen Waldbrand oder das Einfallen der Zweibeiner. Das Territorium wird zerstört und die Katzen müssen auf eine lange Reise, auch das finde ich noch sehr realistisch.
Nun zu den Staffeln 3 und 4.
Spoiler für: 3. + 4. Staffel
Katzen, die stärker und mächtiger sind, als der SternenClan? Ja, von mir aus. Aber Katzen, die richtige Fähigkeiten haben? Häherfeder, der in der Zeit zurückreisen kann und in Träume eintauchen kann, sogar in Erinnerungen herumsuchen kann. Löwenglut, der unverwundbar ist. Und dann kommt noch die liebe Taubenflug, die übernatürliche Sinne hat?
Edit 11.02.2019:
Spoiler für: Wald der Finsternis / SternenClan
Auch stört es mich, dass der Wald der Finsternis und auch der SternenClan plötzlich wieder als "lebendige" Katzen kämpfen können. Sie können sogar töten, obwohl sie selbst eigentlich tot sind oder sein sollten.
Ich finde, Erin Hunter geht ganz schön ins Unrealistische. Also ich kann verstehen, dass es irgendwann langweilig werden würde und die Ideen ausgehen, wenn es so weitergegangen wäre.

Jetzt interessiert mich eure Meinung zu dem Ganzen. Mögt ihr das "alte" Warrior Cats mehr oder tendiert ihr eher zu dem "Neuen" Storys?
Ich hoffe, ich kann hiermit eine kleine Diskussion anregen, ich würde mir gerne eure Ansichten durchlesen.

Viele Grüße
Butler
Zuletzt geändert von Butler am 11. Feb 2019, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Glaskralle » 4. Feb 2019, 22:06

Ja das ist mir auch schon aufgefallen und das stört mich auch sehr. Ich michte es eigentlich, dass WarriorCats so "realistisch" gehalten wurde. Es sind auch nicht nur die besonderen Gaben, auch das Handeln der Katzen wurde über die Bücher immer menschlicher, zumindest kam es mir so vor.

Was mich auch sehr gestört hat war, dass der Wald der Finsternis später so rummuckt und tausend Sachen macht, die er eigentlich nicht können sollte. Falls du weißt was ich damit meine. Wenn nicht führe ich es gerne nochmal genauer aus.

Wie du schon sagtest könnze man donst Gefahr laufen, dass es langweilig wird, was aber nicht zwingend der Fall gewesen wäre. Vom Ding her ähneln sich alle Bücher ja trotzdem noch ziemlich stark und dann hätte es halt einfach nur andere Geschichten gegeben. Ich glaube es hätten nicht mehr die Reihe abgebrochen als jetzt schon.

Von daher stimme ich dir zu, ich fand die ersten beiden Staffeln auch am besten. Das hält mich zwar nicht vom lesen ab, ich habe schon vor alle erschienenen Bücher zu lesen, aber schade finde ich es schon. Mir hätte es einfach besser gefallen, wenn es einfach alles reeelativ nornale Katzen gewesen wären.
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Butler » 5. Feb 2019, 14:54

Glaskralle hat geschrieben: Was mich auch sehr gestört hat war, dass der Wald der Finsternis später so rummuckt und tausend Sachen macht, die er eigentlich nicht können sollte. Falls du weißt was ich damit meine. Wenn nicht führe ich es gerne nochmal genauer aus.
Ich weiß ganz genau, was du meinst.
In den ersten Staffeln war der Wald der Finsternis noch gar nicht im Gespräch und ab der dritten ist er als "Neuankömmling" gleich richtig aktiv. Ich meine, ich finde die Idee mit der "Katzenhölle" ja ganz nett. Aber die erlauben sich da dann doch etwas zu viel.
Spoiler für: 4. Staffel
Besonders dreist finde ich, dass sie eigentlich tot sind, aber trotzdem kämpfen und andere Katzen verwunden können. Logik lässt grüßen.
Aber wo wir schon beim Wald der Finsternis sind, auch der SternenClan rückt wirklich extrem in den Vordergrund. Falls ich falsch liege, korrigiere mich, aber ich habe in Erinnerung, dass der SternenClan in den ersten Staffeln zwar die Kriegerahnen widerspiegelte, aber ansonsten nur mal in Träumen oder so vorkam. Relativ selten zumindest.
Spoiler für: 3. bzw. 4. Staffel
Besonders in der vierten Staffel ist mir jetzt aber auch aufgefallen, dass jedes Buch, bzw. genauer gesagt, jeder Prolog mit dem SternenClan beginnt. Und dann machen sie sich auch noch die ganze Zeit Gedanken über eine Prophezeiung, die gar nicht von ihnen selbst kommt..
Ich weiß nicht warum, aber es stört mich einfach :D

-----------------------

Ich bin neulich mal wieder etwas neugierig gewesen und habe mir die Klappentexte der 6.Staffel-Bücher durchgelesen. (Schande über mich).
Und da gibt es schon wieder etwas, was mich irgendwie ankotzt.
Spoiler für: 6. Staffel
Die Hauptperson ist schon wieder eine Heilerkatze, oh wunder. Was eine Überraschung. Wie gesagt, ich bin jetzt erst bei der vierten Staffel. Aber ich hoffe inständig, dass Erlenherz nicht auch irgendwelche mytischen Fähigkeiten besitzt.
Ich hätte mich so sehr gefreut, wäre es mal eine komplett andere Katze gewesen, wie wärs denn mit einem stinknormalen Krieger, der zu Höherem berufen wird?
In dem Sinne hat mir die zweite Staffel am Besten gefallen. Katzen, die bisher keine große Rolle gespielt haben (okey, Brombeerkralle ist Tigersterns Sohn, aber jetzt Krähenfeder und so) dürfen in die Hauptrolle schlüpfen.
Das kommt unerwartet und man sieht mal wieder eine andere Perspektive.

Genug Auskotzerei und Kritik :D Ich lese jetzt erstmal weiter und komme zurück, wenn ich wieder was gefunden habe, was mich stört Gib mir 10min :3
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Darkin » 8. Feb 2019, 00:57

Ich vermute, das hängt ganz stark damit zusammen, dass es sonst einfach langsam langweilig geworden wäre. Wie du schon sagst waren die ersten beiden Staffeln einfach sehr normal, hatten irgendwie nichts was jetzt komplett unlogisch wäre - es wurde ja auch damit geworben, dass das die Geschichten sind die die eigene Hauskatze erleben könnte. Aber darüber kann man eben keine sieben Staffeln schreiben. Und wenn ich ehrlich bin finde ich das auch cool dass die das ausnutzen - schließlich haben sie in den früheren Büchern ja schon eine komplette Katzenreligion und besondere Rituale eingeführt; da gab es ja noch viele Möglichkeiten. Habe WarriorCats nun auch schon oft im Buchladen unter Fantasy gesehen - da sind eben wenige Grenzen gesetzt. Und obwohl nicht ganz akkurat, so ist die Zielgruppe ja eigentlich auch 10-12 jährige (würd ich mal so sagen) und die haben halt auch weniger ein Logik-Problem dabei, sich Katzen mit Superkräften vorzustellen, haha. Für die passt der Slogan mit dem geheimen Leben ihres eigenen Stubentigers vielleicht noch, die können sich das vorstellen.
That being said, ich kann natürlich voll verstehen was du meinst und das auch nachvollziehen. Ist mir ehrlich gesagt auch gar nicht so aufgefallen, dass das erst ab der dritten Staffel so ist - ich würde ja das ganze SternenClan Zeugs und die Heilerzeremonien, neun Leben für Anführer etc auch schon als Fantasy und übernatürlich zählen, aber gut ^^
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Winterblatt » 8. Feb 2019, 10:58

Huhu von jemanden, der bis jetzt alle in deutsch erschienenen WaCa-Bücher bis auf Mortenfluga Vision und Habichtschwinges Reise gelesen hat ;D
Spoiler für: 3.+4. Staffel
Mich haben die Kräfte der drei auch tierisch aufgeregt. Ich meine es ist ja ganz cool und ein neues Element, aber bis auf die Wahrhaftigkeit des SternenClans und ihrer Prophezeiungen war WarriorCats nie übernatürlich. Es passt also nicht so ganz zu WaCa. Ohne die Fähigkeiten wäre es sicher obendrein spannender gewesen. Noch dazu kamen dadurch viele Fanfiction-Schreiber auf die Idee, auch ihren Katzen besondere Kräfte zu geben..was ich eher immer schade. Dennoch hat mich das nicht von der Buchreihe abgebracht.
Ich kann sehr die 5. Staffel empfehlen, wer es wieder realistischer haben will und mit Fokus auf den lebenden Katzen. Besonders die Charaktere haben eine Tiefe, die mich überrascht und nostalgische Gefühle in mir geweckt hat. :) Aber auch die 6. ist wahnsinnig interessant, auch wenn der rite Faden der Staffel im Ganzen etwas zu fehlen scheint.

@Butler: Nicht böse aufnehmen, aber nur Klappentexte sind nicht alles ;D Und führen teilweise genau dazu, dass man sich schon vorher eine Meinung bildet, die nicht zum richtigen Inhalt der Staffel passt, leider.
Spoiler für: 6. Staffel
Erlenpfote/herz ist nur Protagonist im ersten der sechs Bücher, danach erlebt man das Geschehen nur noch wenige Kapitel aus seiner Perspektive und es liegt mehr Fokus auf zwei anderen Katzen, wie du es dir wünschst prinzipiell ganz gewöhnliche Katzen. Absolut gar keine übernatürlichen Kräfte bei auch nur irgendeinem der Charaktere und diese beiden zuletzt besagten Katzen sind auch keine Heiler oder so. Sie sind ein wenig special, aber eben so ähnlich special wie die Protagonisten der 1. und 2. Staffel. Meiner Meinung nach lohnt sich das Lesen, auch wrnn ich das Große Ganze wie in den anderen Dtaffeln noch nicht ganz durchschaue. :)
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Glaskralle » 11. Feb 2019, 10:39

@Bultler:
Ja vom Ding her habe ich auch nichts gegen den Wald der Finsternis, aber dafür dass es eigentlich die Verbannten und "Weggesperrten" sind, haben sie viel zu viel Macht.
Spoiler für: Staffel 4 (+Streifensterns Bestimmung)
Ich verstehe einfach nicht, wieso sie in Träumen auftauchen können, ist das nicht ends gefährlich? Dann hätten sie ja auch schon viel früher was planen können, gerade wenn sie so angepisst vom SternenClan sind. (Jetzt mal von Streifensterns Bestimmung abgesehen. Das spielte zwar früher, kam ja aber erst später raus, von daher haben sie die Kräfte einfach in diesem buch übernommen).

Dann wie du schon sagtest können sie andere Krieger verletzen, obwohl sie tot sind. Jetzt mal abgesehen davon, dass sie einfach in der Welt herumspazieren können, wie es ihnen passt. Wow, geil verbannt.

Ein anderer Punkt den ich irgendwie unlogisch finde, auch auf den SternenClan bezogen, warum können diese Katzen nochmal sterben? Klar, sie verblassen mit der Zeit wenn sie vergessen werden. Aber nochmal sterben? Irgendwie gefällt mir die Idee nicht. Sie sollten durch den Tod unverwundbar sein und gerade deswegen nicht die Möglichkeit haben durch die Gegend zu laufen wie es ihnen gerade passt.
Um nochmal auf den SternenClan zurückzukommen. Da stimme ich dir zu, er bekommt in den letzten Büchern viel zu viel Aufmerksamkeit. Er war immer so mysteriös und jetzt gehört er einfach dazu wie alle anderen Clans. Er ist nicht mehr dass unerreichbare Silberfließ, dass über die Krieger wacht, sondern ein verletzlicher Haufen der alle zwei Minuten hochspringt und die Clans kontaktiert. Das finde ich sehr schade, so hat er zumindest für mich einiges an seinem Glanz verloren. Aber das war für diese Story wohl nötig, wo wir wieder beim Kernthema wären.

@Aluco:
Du hast schon recht, dass der SternenClan, Zeremonien und so weiter auch schon übernatürlich waren. Allerdings war es ja immer sone Nebensache und der Fokus lag auf dem Katzenleben. Später drehen die SternenClan-Katzen, die Urkatzen und der Wald der Finsternis ja völlig durch. Ich schätze auch ohne diese ganzen Aktionen hätten sie noch ne schöne Story auf die Beine gestellt. Viele haben ja auch so schon aufgehört WaCa zu lesen, vom Ding her wäre es wohl kein so großer Unterschied gewesen, wenn sie einfach beim ursprünglichen Konzept geblieben wären. Zumindest gehe ich davon aus c':

@Winterblatt:
Oh es wird ab der fünften Staffel wieder besser? Da freue ich mich ja dann schon riesig drauf, dass ist nämlich die nächste Staffel auf meiner Liste. Also ich hätte WaCa aus Prinzip einfach schon so weiter gelesen, aber wie schon gesagt haben mich diese übertrieben übernatürlichen Handlungen irgendwie sehr gestört. Von daher ist das ja schon mal ein schöner Lichtblick :D
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Butler » 11. Feb 2019, 22:04

@Aluco
Aluco hat geschrieben:Habe WarriorCats nun auch schon oft im Buchladen unter Fantasy gesehen - da sind eben wenige Grenzen gesetzt.
Ja, das habe ich auch schon oft. Und ich würde es tatsächlich mittlerweile mehr in das Genre Fantasy einordnen. Aber du hast schon recht, da ist die Grenze sehr schmal.
Aluco hat geschrieben:Ist mir ehrlich gesagt auch gar nicht so aufgefallen, dass das erst ab der dritten Staffel so ist - ich würde ja das ganze SternenClan Zeugs und die Heilerzeremonien, neun Leben für Anführer etc auch schon als Fantasy und übernatürlich zählen, aber gut ^^
Natürlich ist das mit dem SternenClan und Co nicht realistisch, daran störe ich mich aber auch gar nicht. Ein bisschen was Mystisches muss natürlich dabei sein, denn wie du selbst gesagt hast, wäre es ja sonst langweilig :D Aber ich stimme hier Glaskralle zustimmen, denn in den ersten Staffen lag der Fokus wirklich noch auf dem eigentlichen Katzenleben im Clan (wenn man mal außer Acht lässt, dass Clans auch ziemlich fantasymäßig sind).

@Winterblatt
Uh, du machst mich neugierig auf die 5. und auch die 6. Staffel. Ich denke, ich werde weiterlesen, um mich selbst davon zu überzeugen. Ich habe nun schon komplett unterschiedliche Meinungen - besonders über die 5. Staffel - gehört, mal sehen, was mich erwartet^^
Winterblatt hat geschrieben: @Butler: Nicht böse aufnehmen, aber nur Klappentexte sind nicht alles ;D Und führen teilweise genau dazu, dass man sich schon vorher eine Meinung bildet, die nicht zum richtigen Inhalt der Staffel passt, leider.
Spoiler für: 6. Staffel
Erlenpfote/herz ist nur Protagonist im ersten der sechs Bücher, danach erlebt man das Geschehen nur noch wenige Kapitel aus seiner Perspektive und es liegt mehr Fokus auf zwei anderen Katzen, wie du es dir wünschst prinzipiell ganz gewöhnliche Katzen. Absolut gar keine übernatürlichen Kräfte bei auch nur irgendeinem der Charaktere und diese beiden zuletzt besagten Katzen sind auch keine Heiler oder so. Sie sind ein wenig special, aber eben so ähnlich special wie die Protagonisten der 1. und 2. Staffel. Meiner Meinung nach lohnt sich das Lesen, auch wrnn ich das Große Ganze wie in den anderen Dtaffeln noch nicht ganz durchschaue. :)
Keine Sorge, ich nehme das nicht böse auf. Schließlich ist das hier ja extra ein Thread, um ein bisschen darüber zu diskutieren :) Und ja, ich gebe dir Recht, dass ich manchmal ein wenig vorschnell im Meinungsbilden bin. Ich mag es halt einfach, mich ein bisschen über die nächsten Bücher zu informieren, aber habe gleichzeitig Angst, mir gleich den Spaß am Lesen zu nehmen, deshalb schaue ich meist nur die Klappentexte an, haha :D
Aber ich bin froh, dass ich mich mit Erlenherz geirrt habe, der Inhalt deines Spoilers scheint sehr vielversprechend.
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Kydrian » 12. Feb 2019, 11:20

Ich lese die Warrior Cats schon seit 2011 und ich fand die Idee das immer mehr Fantasie und Mystik in die Geschichten rein kam, nicht schlecht. Wie schon einige vor mir geschrieben haben, wurde es sonst langweilig werden. Im Gegensatz zu Anderen hier fand ich das die 2. Staffel die bisher langweiligste in meinen Augen war. Die Reise zog sich ewig hin und bot wenig Abwechslung. Kam mir fast wie ein Reiseführer vor. War da schon fast dabei von der Reihe wegzukommen.

Dann erschien die 3. Staffel mit Häherfeder. Ein echt toller Charakter, der meine Meinung nach die Reihe echt noch oben gehoben hat, was den Humor und den Sarkasmus anging. Auch Löwenglut mit seiner Unverletzbarkeit im Kampf war eine neue gute Idee. Hier wurde auch mal gezeigt wie man abheben und überheblich und in Kämpfen arrogant werden kann, wenn man ja eh weiß man kann nicht verwundet werden. Auch machte das Rätselraten Spaß wer der Dritte im Bunde war.

Ich mag es halt wenn man sich was Neues in einer Reihe traut. Und das machten Erin Hunter eigentlich gut.

Was mir auch nicht so gut gefiel war wie der Dark Forest dargestellt wurde.
Spoiler für: Nur lesen wenn man Staffel 4 kennt
Also als Geisterkatze mal eben im Land der Lebenden rumlaufen und andere verletzen ging mir zu weit und machte vieles kaputt. Hier wäre besser gewesen wenn sie nur über die Versuchung mit Macht den sie den noch lebenden Katzen versprochen hätte diese verführt hätten Böses zu machen.


Noch mal zu Häherfeder Fähigkeiten.
Spoiler für: Noch ein Spoiler!!
In anderen Träumen zu kommen fand ich eigentlich okay, weil er damit auch Geheimnisse raus bekam die er aber für sich behalten musste um andere nicht zu gefährden oder ihre Gefühle zu verletzen. Ich stelle mir das schwer vor. Hier zeigte sich wie stark sein Charakter war und das er anderes war wie Löwenglut.
Wenn man alles zusammen nimmt waren die Warrior Cats immer unrealistisch, aber sind das nicht viele Bücher auch Krimis, Thriller und so weiter? Mir ist es eigentlich egal wie wahr eine Geschichte sein kann im wahren Leben so lang sie gut unterhält und das tut Warrior Cats in meinen Augen seit der 3. Staffel sehr gut. Sonst würde ich nicht heute noch heiß auf neue Bücher warten.
>> Wenn man das Unmögliche ausgeschlossenen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag. <<

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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Glaskralle » 12. Feb 2019, 16:05

Warum glaubt ihr, dass die Bücher ohne "Magie" langweilig wären. Natürlich könnte dass sein, allerdings ist das definitiv nicht sicher. Schließlich wissen wir ja nicht, wie die Bücher der 3. Staffel + gewesen wären, wenn man bei den Ursprünglichen Handlungen/Konzept geblieben wäre. Wer weiß? Vielleicht wären sie sogar viel besser gewesen. Klar, die zweite Staffel war langweilig, dass lag aber nur an der Handlung im allgemeinen. Hätte Erin Hunter einen anderen Handlungsstrang gewählt, der trotzdem WarriorCats-Realistisch ist, wäre die Staffel auch wieder anders und eventuell interessanter gewesen. Aber einen anderen Weg einfach als langweilig abzustempeln, nur weil es das gleiche Grundkonzept hat und nicht übernatürlich wird, find ich irgendwie doof. Wie ich bereits erwähnte wiederholt sich trotzdem vieles, was auch "langweilig wird": Neue Ideen hätte man auch anders mit einbringen können. Ich will hier gar nichts verteidigen, was nicht ist, aber ich finde die Aussage irgendwie nicht ganz korrekt, kanns aber verstehen, wenn einem diese Ereignisse gefallen.
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Kydrian » 14. Feb 2019, 08:41

@Glasskralle, keiner weiß ob ab der 3. Staffel die Handlungen besser oder schlechter geworden wären, wenn Erin Hunter diese Mystikideen weggelassen hätte. Weil es eben nicht so war.
Spoiler für: 1. Staffel
Aber nach einen Hundeangriff, einen feindlichen StreunerClan und Feuer (alles in der 1. Staffel) hätten sie sich nur brutal wiederholen können.
Spoiler für: 2. Staffel
Darum vermute ich mal hatten sie die Ideen die Clans nach einen neuen Zuhause suchen zu lassen und den alten Wohnort zu zerstören. (Staffel 2)
Was blieb also für die 3. Staffel? Schwer wie ich finde. Ein Erdbeben? Ein Meteor? Nein das wäre auch vermutlich nichts gewesen. Klar es wäre realistischer geblieben aber wie ich vermute selbst beim Schreiben langweilig. Keiner wiederholt sich gerne oder wiederholt eine komplette Geschichte.

Daher fand ich die Idee wie schon gesagt mit den Mystik oder Magiebereich bei drei Katzen gar nicht schlecht. Klar schlich sich so bei der Warrior Cats Saga sehr viel Fantasie rein aber es tat den Geschichten aus meiner Meinung richtig gut. Ein neuer Weg.

Wer es realistischer wollte war ja mit Staffel 5 gut bedient. Hat mir auch gut gefallen zu erfahren wie die Clans entstanden sind.

So gesehen wurden beide Wege bedient, die es wie ich gerne mit mehr Fantasie und Geheimnissvollen zu tun hat wie eben dem SternenClan oder eben die es gerne eher realer haben.
Zuletzt geändert von Kaida am 14. Feb 2019, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Spoiler gesetzt - Bitte verderbe den anderen nicht den Lesespass
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Glaskralle » 2. Apr 2019, 11:14

@Kydrian:
Genau das versuche ich doch zu sagen. Keiner kann genau sagen was passiert wäre, also kann auch keiner behaupten, dass es langweilig geworden wäre, wenn keine Magie ins Spiel gebracht worden wäre.
Wier ich schon bereits erwähnt habe wiederholt sich trotzdem ein Großteil der Handlung, Verhaltensweisen und Gefühle, auch mit Magie. Wer weiß? Vielleicht wäre ein Erdbeeben ja besser gewesen? Wir können es eben nicht sagen. Aber ich habe auch keine Lust meinen vorherigen Post genau so zu übernehmen denn was anderes kann ich zu deinem Kommentar nicht sagen. Ich hab nichts dagegen, wenn man die magischen Elemente mag und spannend findet, aber die Aussage "sonst wäre es langweilig geworden" finde ich etwas unsinnig und nicht belegt.
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Sprenkel » 2. Apr 2019, 14:12

Ich war grad echt lange damit beschäftigt, eure Diskussion hier vollständig durchzulesen. xD ... und es war ja noch nicht mal mehr als ne Seite.
Spoiler für: kurz zu mir...
Also ich habe ja beim Ende der 3. Staffel aufgehört, zu lesen. Und ich werde auch nicht mehr weiterlesen. Ich habe die Welt der Clans nun genug kennen gelernt und widme mich lieber anderen und für mich neuen Bücherwelten. Denn da gibt es noch so viel, was ich lesen möchte. Aber dennoch hat es mich ein wenig interessiert, wie es bei WaCa weiterging und so habe ich ein paar Zusammenfassungen davon durchgelesen. An Warrior Cats mag ich zwar eigentlich nur noch die Rollenspiele und die Community, da ich dort meine eigenen Geschichten mit eigenen Charakteren durchleben kann, aber solche Diskussionen, wie diese hier, interessieren mich dann doch auch wieder.

So, mal genug zu mir. xD
Was mich jetzt überrascht hat ist, dass einige von euch der Meinung sind, dass Warrior Cats zu fest in Richtung Fantasy geht. Ist es nicht so, dass die Bücher offiziell dem Genre Fantasy angehörig sind? Ich meinte, dass dies sogar auf dem Buchrücken steht.

Und ich bin auch davon überzeugt, dass dutzende Fantasy-Dinge schon ab dem 1. Band der 1. Staffel mit eingebaut wurden. Zudem glaube ich, dass es langweiliger geworden wäre, wäre man nicht stärker auf übernatürliche Dinge eingegangen im Laufe der Staffeln. Denn mit was hätte man die Geschichten weitergeführt? Man hätte gar keine neue Story mehr einbauen können, da man sich dann nur wiederholt hätte. Es wäre also bestimmt nicht spannender geworden. Wenn da jemand anderer Meinung ist, kann er gerne einen Vorschlag bringen, welches Abenteuer die Clankatzen denn noch hätten erleben können.

Dass es immer gleich die Hauptcharaktere sind, die übernatürliche Fähigkeiten haben - das mag schon etwas ärgerlich sein. Andererseits kann ich es dennoch auch nachvollziehen, da man diese Fähigkeiten aus dieser Sicht am besten beschreiben kann.

Also mein Fazit: Ich finde nicht, dass die Erin Hunter Autoren irgend etwas hätten anders machen sollen bezogen auf dieses Thema hier.
Ich bin ein sprenkeliges Ding :3

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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Butler » 20. Apr 2019, 20:34

Hallo liebe Leutz!

Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich freue, eure Beiträge zu lesen. Ich wollte mit diesem kritischen Thema ja eine Diskussion anregen und das ist mir - anscheinend - wirklich gut gelungen :D

@Kydrian
Kydrian hat geschrieben:Auch machte das Rätselraten Spaß wer der Dritte im Bunde war.
Da muss ich dir komplett zu stimmen. Dieses rätseln, wer noch dazu gehört, war klasse. Finde ich genauso gut gelungen in der 4. Staffel.
Wie schon einige vor mir geschrieben haben, wurde es sonst langweilig werden.
Hm. Ich glaube nicht wirklich, dass es langweilig geworden wäre, ich denke einfach, dass Erin Hunter aufgehört hätte, zu schreiben, wenn sie keine Ideen mehr gehabt hätten. Doch sie haben das gut gelöst, dass muss man ihnen lassen.
Wenn man alles zusammen nimmt waren die Warrior Cats immer unrealistisch, aber sind das nicht viele Bücher auch Krimis, Thriller und so weiter? Mir ist es eigentlich egal wie wahr eine Geschichte sein kann im wahren Leben so lang sie gut unterhält und das tut Warrior Cats in meinen Augen seit der 3. Staffel sehr gut. Sonst würde ich nicht heute noch heiß auf neue Bücher warten.
Auch hier bekommst du meine Zustimmung. Mehr kann ich hier nicht hinzufügen :D
Was blieb also für die 3. Staffel? Schwer wie ich finde. Ein Erdbeben? Ein Meteor? Nein das wäre auch vermutlich nichts gewesen. Klar es wäre realistischer geblieben aber wie ich vermute selbst beim Schreiben langweilig.
Ja, das ist eigentlich die Meinung, die ich auch vertrete und die ich auch zwei Absätze weiter oben versucht habe, zu erklären. Erin Hunter hätte dann selbst die Lust verloren. Und wenn man mal so nachdenkt, was bereits alles in der Waca-Story seit Buch 1 geschehen ist, bleibt nicht mehr viel übrig.
Wenn ich ehrlich bin, finde ich die Idee mit dem Erdbeben gar nicht so schlecht :D

@Glaskralle
Du hast recht. Keiner kann sagen, was gewesen wäre, wenn Erin Hunter sich anders entschieden hätte. Vielleicht hätte ich die Bücher weiter verschlungen, vielleicht hätte ich sie auch verkauft, weil es mir nicht mehr gefallen hätte. Geschmackssache, würde ich sagen.
Ich persönlich hätte wahrscheinlich auch nicht gewusst, wie ich weiter schreiben sollte, nachdem ich alle "besonderen" Storys abgeklappert hatte. Aber ich kann mich auch nur noch einmal wiederholen: Ich weiß nicht, ob es genauso viele Bücher wie heute wären, wenn die Story anders verlaufen wäre. Aber wie du schon sagtest, man weiß es nicht, man kann es nicht wissen. Vielleicht wären es 7 Staffeln, vielleicht hätte es nach der dritten geendet. Keine Ahnung. Ich finde es gut, wie Erin Hunter das gemacht hat, doch mir persönlich war es einfach einen Tick too much :D

@Sprenkel
Uhh, sehr schön, da kommt noch mehr Diskussionsbedarf :P
Sprenkel hat geschrieben: Was mich jetzt überrascht hat ist, dass einige von euch der Meinung sind, dass Warrior Cats zu fest in Richtung Fantasy geht. Ist es nicht so, dass die Bücher offiziell dem Genre Fantasy angehörig sind? Ich meinte, dass dies sogar auf dem Buchrücken steht.
Jap, also ob es auf den Buchrücken steht, weiß ich nicht, aber es ist Fantasy zugeordnet. Teilweise hab ich es allerdings auch schon bei "Krimi" gesehen :D Wenn ich in eine Buchhandlung gehe, finde ich es meistens bei den Büchern "ab 12 Jahren".
Aber das will ich auch gar nicht bestreiten. Warrior Cats ist Fantasy, ja. Ich persönlich stelle mir Bücher, die dem Fantasy angehören, allerdings einfach anders vor. Sowas mit Elfen, Zauberei, etc. Aber ich könnte Warrior Cats auch keinem anderen Genre zuordnen, also passt das da schon ganz gut rein. Ein Sachbuch über Katzen ist es schließlich auch nicht xD
Dass es immer gleich die Hauptcharaktere sind, die übernatürliche Fähigkeiten haben - das mag schon etwas ärgerlich sein. Andererseits kann ich es dennoch auch nachvollziehen, da man diese Fähigkeiten aus dieser Sicht am besten beschreiben kann.
Das habe ich mir auch gedacht. Erin Hunter wird sich ja etwas dabei gedacht haben und es ist einfach - wie du schon sagtest - schlichtweg am einfachsten. Wobei es bei dem Diskussionsthema sogar mehr darum ging, warum immer Katzen, die irgendetwas mit Feuerstern bzw. einem vorherigen Hauptcharakter zu tun haben, zu den neuen Hauptcharakteren werden. Also quasi Feuerstern, dann Eichhornschweif, dann die Drei. Taubenpfote war da eine Abwechslung, wobei sie ja auch auf Feuerstern basiert.
Oder ich hab das falsch verstanden, kann auch sein :D Falls ich hier gerade was durcheinander bringe, ignoriert mich einfach :P


Diskutiert gerne weiter, das ist unheimlich interessant :)
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Lunacy » 24. Apr 2019, 19:00

Meiner Meinung nach gehört Warrior Cats auch ganz klar zu Fantasy, und da gibt es halt einfach keine Grenzen. Allerdings fand ich ab der dritten Staffel dann mehr und mehr unrealistischer. Klar, es ist Fantasy aber irgendwie war das teilweise etwas sehr übers Ziel hinausgeschossen
Spoiler für: 3. und 4. Staffel
In der dritten Staffel hat mich vor allem gestört, dass die Fähigkeiten der drei einfach too much waren und dann noch mit dem Wald der Finsternis, der aus heiterem Himmel mit den Katzen kämpfen kann? Auf sie Idee hätten die dann auch schon früher kommen können und das war dann der Punkt, an dem es für mich so ruberkam, als ob das nur noch so geschrieben wurde, damit es weiter geht und nicht langweilig wird und somit weiterhin brav alle die Bücher kaufen
Noch schlimmer fand ich das dann in der 6. Staffel, von der ich allgemein maßlos enttäuscht war, da sich das nur noch nach "Jetzt hauen wir noch alles in den Topf was man einfällt und verdienen damit nochmal ordentlich Geld." Diese Magie und Selbstverständlichkeit der Handlungen ist damit spätestens ab der 6., wenn nicht schon 3. und 4. verloren gegangen.
Bei der Sache mit dem unrealistischen muss ich Kydrian auf der einen Seite auch zustimmen, ein gewisses Maß an unrealistischer Handlung hat es immer, das entscheidende ist dabei, alles harmonisch zu behalten, was meiner Meinung nach ab Staffel 3 ordentlich verloren gegangen ist.
Spoiler für: Staffel 4
Das mit den Katzen aus dem Wald der Finsternis, die mir lebendigen Katzen interagieren und diese auch verletzen können finde ich heiße ein gutes Beispiel. Das ist erst einmal zwar unrealistisch, aber wie realistisch ist es, dass eine Katze 9 Leben von toten bekommt? Wie realistisch ist es, dass tote Katzen Macht über das Wetter haben und den Himmel verdunkeln? Erst einmal überhaupt nicht, aber hier findet es in einem Maße statt, dass frisch und spannend ist und Warrior Cats so ui etwas besonderem macht. Oben genanntes der 4. Staffel wirkt für mich wiederum einfach zu viel.
Alles in allem bin ich aber der Meinung, dass man bei Fantasy auch einfach mit unrealistischen Elementen rechnen muss und selbst wenn es nicht unbedingt in jedem Buchladen bei Fantasy steht, wird sich ganz schnell klar, dass es sich hierbei um dieses Genre handelt.
Die 6. Staffel werde ich aber aus oben genanntem Grund des für mich sich Lieblos, profitorientiert anfühlendem Schreibens wohl nicht mehr lesen, da ich hierbei einfach nicht mehr diese Magie der ersten Staffeln empfinde.
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Re: Warrior Cats immer unrealistischer?

Beitrag von Kydrian » 25. Apr 2019, 12:01

Spoiler für: Meine Meinung - 4. & 6. Staffel
Da sieht man mal wie unterschiedlich Warrior Cats aufgenommen wird. Für mich wurde die Saga Warrior Cats mit der Idee des Mystiken wie der drei geheimen und starken Kräfte von Häherfeder und Löwenglut besser für andere schlechter. Wobei ich Lunacy recht gebe, das mit dem Wald der Finsternis war auch mir eindeutig zu viel Aber das habe ich ja schon erklärt das mir es gereicht hätte wenn die bösen Katzen aus dem Wald der Finsternis (bei uns Menschen bestimmt die Hölle) nur über Träume Katzen zum bösen verführt hätten. (Ähnlich eben wie Freddy Krueger aus Nightmare on Elm Street) Und sie vielleicht hätten auch im realen Leben sterben könnten, wenn sie in ihren Träumen sterben.

Aber das tote Katzen auf ein Mal in der realen Welt rumspazieren und auch lebenden Katzen töten oder verletzen können. Nein. Dann hätte man ja direkt The Walking Dead Cats daraus machen sollen. (Ein Horror Version der Warrior Cats hätte sogar vielleicht was. :DD :DD )

Zur 6. Staffel muss ich sagen, sie gefällt mir deswegen sehr gut, weil hier sogar Einsteiger gut in die Geschichte reinkommen. Es ist wie ein Reboot der Reihe mit neuen Charakteren. Vor allen das auch der WolkenClan zurück ist finde ich klasse. Wobei Beltz und Gelberg endlich mal das Lager des WolkenClans in die Karte einzeichnen lassen sollten, genau wie das Logo des WolkenClans bei der Karte.)

Von Lieblos kann ich hier gar nichts merken, die Staffel startete spannend mit den Kampf und den Sieg über Dunkelschweif und seinen Streunern und wird wohl darin enden das der SchattenClan unter dem neuen Anführer Tigerstern zur alten Stärke erwachen wird.

Mich störte in der Staffel 6 bisher nur die Wiederauferstehnung des toten Tigerherz aka Tigerstern. Hier gingen echt einem die Gäule durch. Tot ist tot und nicht mal der SternenClan kann das was ändern.
Zuletzt geändert von Kaida am 28. Apr 2019, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Spoiler beschriftet
>> Wenn man das Unmögliche ausgeschlossenen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag. <<

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